Freitag, 29. März 2013

Osterkörbchen für Maja


Dieses Jahr kann Maja beim Eiersuchen ja noch nicht helfen, trotzdem bekommt sie natürlich ein eigenes kleines Osterkörbchen. Neben einem gehäkelten Küken nach dieser Anleitung bekommt sie Osterhasensocken, in die ich mich total verliebt habe :)
 

Die Vorlage ist auch von Drops, ich habe allerdings die Socken etwas anders gestrickt bzw. aus den Schuhen Socken gemacht mit hohem Schaft für warme Beine und mit genug Platz zum Reinwachsen.
 

Und zwei kleine Percussion-Eier sind ebenfalls noch im Nestchen, die Maja total faszinieren. Noch kann sie sie nicht so gut in einer Hand halten, aber immer wieder klappt es für eine Weile und das Rasseln, wenn sie die Hand bewegt, findet Maja außerordentlich spannend.
Ostern kann bei uns also kommen, wie sieht es bei Euch aus?

Alles Liebe
Schokolia

P.S. Hefegebäck für Ostern habe ich auch schon gemacht, das ist allerdings so langweilig, dass ich es nicht fotografiert habe.

Montag, 18. März 2013

Bin ich ein Philadelphia Tortenstar?


Philadelphia veranstaltet einen Tortenwettbewerb und ich bin dabei. Gesucht werden kreative und innovative Tortenideen mit Philadelphia Frischkäse. Ich habe mich also ans Tüfteln gemacht und herausgekommen ist ein fruchtig frisches Törtchen mit Pfirsich im Schokoladenmantel, gekrönt von Pistazien. Ob das die Tortenjury überzeugen kann?

Hier geht es zum Wettbewerb und hier findet ihr meine Kreation, für die ihr natürlich gerne ein Herzchen abgeben könnt, wenn sie euch gefällt.


Rezept für 4-6 Dessertringe, je nach Größe

Für den Biskuit
3 Eiweiß
3 Eigelb
135g Zucker
150g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für  Füllung und Dekoration
50g weiße Kuvertüre
75g  Zartbitterkuvertüre
Pistazien
1 Dose Pfirsiche bzw. Obst nach Wahl
200g Philadelphia
80g Zucker + Zucker für die Götterspeise
1 Päckchen Zitronengötterspeise
200g Sahne 


Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe in die steife Masse rühren und das Mehl zusammen mit dem Backpulver darauf sieben. Nun vorsichtig mit einem Schneebesen das Mehl unter den Eischnee heben und wahlweise in eine oder zwei Springformen mit 26 cm Durchmesser geben (In zwei Springformen gebacken entfällt das Teilen des Biskuits). Im vorgeheizten Backofen 30 Minuten bei 175°C Umluft backen (bei zwei Formen entsprechend kürzer, ca. 20 Minuten). Stäbchenprobe machen und die fertigen Böden vollständig auskühlen lassen, dabei den Springformrand entfernern.

Den Biskuit in zwei Lagen teilen bzw. beide Böden zurecht legen und mit dem Dessertring 4-6 Kreise ausstechen. Die Dessertringe anschließend mit Backpapier auslegen und die ausgestochenen Böden einlegen.
Die Pfirsiche gut abtropfen lassen, ggf. die Schnittkante mit einem Küchenpapier trocken tupfen. Nun die weiße Kuvertüre schmelzen und auf jeden Boden eine dünne Schicht auftragen. Dadurch kann der Pfirsich den Biskuit nicht wässern und der Boden wird nicht matschig. Während die Kuvertüre trocknet, die Götterspeise nach Packungsanweisung, allerdings nur mit 125ml Wasser, zubereiten und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Dann den Philadelphia mit dem Zucker cremig rühren und die Götterspeise zugeben und unterrühren. Die Masse in den Kühlschrank stellen, bis sie beginnt, zu gelieren. Das dauert ca. 10-15 Minuten. Wenn die Masse geliert, die Sahne steif schlagen und unterheben. Nun auf jeden Boden einen Löffel der Käsemasse geben und einen Pfirsich aufsetzen und andrücken. Dadurch füllt sich der Hohlraum im Innern des Pfirsichs auch mit Füllung und es entsteht kein Hohlraum. Die restliche Masse auf die Dessertringe verteilen und glatt streichen. Alles für mehrere Stunden, am besten über Nacht in den Kühlschrank geben. 


Für den Schokoladenrand Backpapierstreifen vorbereiten, die die Länge und Höhe entsprechend des Umfangs und der Höhe der Dessertringe haben. Die ausreichend gekühlten Törtchen aus den Ringen lösen und das Backpapier abziehen. Die Zartbitterkuvertüre schmelzen und jeweils eine kleine Menge davon auf einen der Backpapierstreifen geben. Mit Hilfe eines Messerrückens dünn ausstreichen, so dass das komplette Papier bedeckt ist. Nun das Papier vorsichtig von der Arbeitsplatte lösen und um ein Törtchen legen. Dabei darauf achten, dass das Backpapier unten möglichst bündig abschließt und eng anliegt. Auf diese Weise alle Törtchen mit einem Schokoladenrand versehen. Die Törtchen kommen nun noch für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank, bis die Schokolade fest ist, dann kann das Backpapier vorsichtig abgezogen werden. Nun noch Pfirsichstücke und gehackte Pistazien auf die Törtchen geben und fertig ist der Philadelphia-Pfirsichtraum.

Alles Liebe
Schokolia

Mittwoch, 6. März 2013

Erdnussbutter-Sesam-Plätzchen





Mich hat es mal wieder in die Küche verschlagen, denn morgen steht das nächste Treffen unseres Lese-Zirkels an. Gelesen haben wir diesmal "Léon und Louise" von Alex Capus. Und wobei lässt es sich besser über ein Buch reden als bei einem leckeren Keks? Also gibt es wieder Plätzchen, diesmal jedoch Erdnuss-Sesam-Plätzchen nach diesem Rezept.


Die Kekse sind recht schnell gemacht, wobei die Ruhezeit für den Teig tatsächlich wichtig ist, sonst ist der nämlich so weich, dass an Rollen nicht zu denken ist. Wenn der Teig jedoch ausreichend gekühlt wurde, geht es recht fix, kleine Bällchen rollen, in Sesam wälzen und ab damit auf das Backblech.
 
 
Die Plätzchen werden recht süß, der Zucker kann gegebenenfalls reduziert werden, und eher sandig. Sie zerfallen regelrecht im Mund, das passt aber auch gut zum Erdnuss- und Sesamgeschmack. Insgesamt eine runde Sache, die morgen hoffentlich Anklang finden wird.

Einem hier im Haushalt läuft jedenfalls schon das Wasser im Mund zusammen ... 



Alles Liebe
Schokolia

Montag, 11. Februar 2013

Zitronenkuchen


Im Moment komme ich ja nicht so regelmässig zum Backen, außerdem muss ich mal langsam kuchentechnisch kürzer treten, um die Reste der Schwangerschaft in den Griff zu kriegen (hat da jemand gute Tips, mein Körper scheint sich nicht von den Reserven lösen zu wollen ...), daher werden jetzt ein paar ältere Posts aus der Schublade geholt, die ich noch nicht gebloggt habe.
Ich mag zwischendurch ganz gerne Klassiker der Kindheit, so zum Beispiel diesen Zitronenkuchen, den ich schon mehrfach gemacht habe. 


Er ist ratzfatz fertig und schmeckt einfach super. Nicht so trocken, wie ich Zitronenkuchen in Erinnerung habe, sondern fruchtig und saftig, einfach gut.
Und passend dazu gibt es das Ergebnis der letzten Mutterschutzwochen vor der Geburt. Man wird ja mit wachsendem Bauch nicht mobiler, also waren die guten alten Handarbeiten angesagt. Und nebenbei stricke und häkele ich mittlerweile wieder sehr gerne, auch wenn ich mir dabei etwas altbacken vorkomme. Komisch, wo es doch gerade wieder en vouge ist.
 

Maja hat dadurch auf jeden Fall etliche Mützchen und einige Stofftiere abgestaubt, eine total schöne, quietschbunte Krabbeldecke und eben dieses Bienchenmobile. Das habe ich recht früh gemacht, als der Name noch gar nicht richtig feststand, aber jetzt passt es natürlich prima. Und Maja mag ihre Bienchen sehr gerne. Die waren das erste, was sie für uns sichtbar fixiert hat. 


Ich glaube, es liegt an den lachenden Gesichtern ...

Köln steht derzeit ja Kopf und wir dürfen da natürlich nicht fehlen. Ich selber habs nicht so mit Karneval, aber Maja scheint infiziert worden zu sein:


Alaaf und alles Liebe
Schokolia

Dienstag, 29. Januar 2013

Haferflocken-Rosinen-Cookies


Oh je, schon wieder ist es lange her seit dem letzten Post. Dafür gibt es heute was brandaktuelles. Die Küche riecht sogar noch danach. Leckere, kernige und fruchtige Haferflocken-Cookies mit Rosinen. Ich habe mal wieder den Gummilöffel geschwungen und mich an den Backofen gemacht. Und es war fast wie früher, nur dass ich jetzt einen Gesprächspartner habe. 


Auch wenn sich weite Teile der Unterhaltung auf "aiaiai ...", "krrrr..." und "hl .. hl .. hl" beschränken. Immer noch besser als "uuääähh", was soviel heißt wie "Mama, mir ist der Schnuller rausgefallen" oder "ääöööhh", was bedeutet "Mama, ich bin müde".


Und ich bin vorher auch noch nie vor einem Baby herumgetanzt, habe den Mixer vor dessen Gesicht gehalten und mit begeisterter Stimme "Maja, das ist ein Mixer. Ja, ein Mixer. Genau, ein Mixer ... toll!!" geflötet. Wahlweise können auch Rührstäbe, Eier, Vanille oder Rosinen gegen den Mixer ausgetauscht werden. Ich bin ja froh, dass es keine zwangsweise Videoüberwachung von Privatwohnungen gibt, ansonsten würde mir bestimmt das Wahlrecht entzogen.


So, nun zu den Cookies. Die habe ich nach diesem Rezept gemacht und auch gar nichts daran verändert. Für Kreativität oder ausgefallene, aufwändige Rezepte fehlt es im Moment an Ruhe und Zeit :)
Die Kekse sind aber auch ohne Änderungen genau so, wie sie sein sollen. Außen knurpsig, innen weich und kernig im Biss. 


Der kernige Eindruck entsteht schon beim Mischen des Teiges, der ist nämlich, wenn er fertig ist, ziemlich kompakt und fest, kein Wunder bei den vielen Haferflocken.


Die Kekse sind für das Treffen unseres Lesezirkels und ich bin schon gespannt, wie gut sich dabei über "Eindeutig Liebe" diskutieren lässt.

Alles Liebe
Schokolia

Montag, 3. Dezember 2012

Maja ist da ...

Ruhig ist es geworden hier im Blog ... nicht ohne Grund, denn ich habe ja schon geschrieben, dass der Klapperstorch bei uns Station machen wird. Hat er auch und die wundervolle, süße, unwiderstehliche und einfach perfekte Maja dagelassen. Im Moment beschäftige ich mich daher intensiv mit Windeln wechseln (oft), Küsschen verteilen (noch öfter), mit einem schreien Baby schuckelnd durch die Wohnung laufen (nicht ganz so oft) und Grimassen schneiden (nicht mehr zählbar). Weniger intensiv wird der Backofen genutzt und wenn, dann eher zum Aufbacken von Essbarem, das uns liebe Menschen mitgebracht haben.
Maja ist jetzt schon sechs Wochen alt und einmal habe ich tatsächlich in der Zeit Kuchen gebacken, der Liebste hatte nämlich Geburtstag und sich wie immer Nusskuchen gewünscht. Den gibt es also demnächst hier zu sehen. Nicht den Liebsten natürlich, sondern den Kuchen, den ich natürlich noch aufgemotzt habe.
Heute dreht sich aber alles um das neue Familienmitglied, ich hoffe, es stört Euch nicht, dass es kein Rezept gibt. Statt dessen gibt es heute Fotos "aus dem Nähkästchen".
Hier ein paar mit Maja noch im Bauch. 


Wir haben ein Shooting bei einer Fotografin gemacht und ich bin begeistert von den Bildern. Wenn ihr aus Köln oder Umgebung kommt kann ich Patricia Banczyk nur empfehlen. Es war eine tolle Erfahrung, hat viel Spaß gemacht und ist eine schöne Erinnerung an die Schwangerschaft. Und wer den Blog regelmässig liest, kennt den Frosch bereits aus diesem und diesem Post.


Dies hier ist das Bild, das wir an unserem ersten Morgen im Krankenhaus gemacht haben, nachdem Maja am Vorabend kurz vor sieben geboren wurde. Die nächsten Bilder sind alle nach und nach entstanden im Laufe der letzten Wochen.
 




Dies hier ist das aktuellste Bild, auf dem Maja sowas wie ein Lächeln zeigt. 


Mittlerweile verfolgt sie uns intensiv mit den Augen, wenn wir uns bewegen (seit heute inklusive Kopfdrehung) und wir warten nun gespannt auf das erste Lächeln des Wiedererkennens. Bislang lächelt sie recht wahllos, allerdings nicht mehr nur im Schlaf, wie in den ersten Wochen, sondern auch wenn sie wach ist und sich wohl fühlt. Nur mit uns hat das noch nichts zu tun, wir sind aber guter Dinge, dass sich das noch ändert.
Soviel für heute, das nächste Mal gibt es dann auch wieder Kuchen :)

Alles Liebe
Schokolia

Montag, 1. Oktober 2012

Schoko-Tartes


Das schlechte Gewissen überrollt mich - regelmässig, aber ich ducke mich weg. Meistens zumindest. Aber einen Monat ohne neuen Post ist definitiv zu lang! Und es ist auch nicht so, dass ich nicht mehr backe, die virtuelle Schublade mit Fotos quillt fast über, aber dann verschiebe ich das Bloggen von Tag zu Tag. Meine Gedanken sind woanders, vornehmlich bei meinem nun doch imposanten Bauch. Irgendwann im Oktober werden wir hoffentlich zu dritt sein, wir können also anfangen, die Tage zu zählen. Mittlerweile sind die Vorbereitungen auch ziemlich abgeschlossen, das Babyzimmer ist eingerichtet, die Kleidung gewaschen, der Kinderwagen steht bereit und vorgekochtes Essen ist in der Gefriertruhe. Von uns aus kann es also losgehen, mal abwarten, wie das Baby es sieht und wann es sich auf den Weg macht.
Vorher aber noch ein schokoladiges Rezept, das ich noch in einer Zeit gemacht habe, in der es Johannisbeeren gab. Damit ist es ja bis zum nächsten Sommer vorbei, aber die Schoko-Tartes kommen auch gut ohne Belag aus. Die Küchlein bestehen aus einem Mantel aus Schokoladenteig, der mit einer reichhaltigen Schokoladencreme gefüllt ist. Insgesamt sehr lecker und unbedingt zu empfehlen.


Für 12 Stück braucht ihr:
für den Teig
180g Mehl
20g Kakao
100g Zucker
1 Pr. Salz
1 Eigelb
125 weiche Butter oder Margarine

für die Füllung
300g Zartbitterkuvertüre
400g Schlagsahne
50g weiche Butter
50g Zucker
Vanille
1 Ei
1 Eiweiß

Als erstes wird die Kuvertüre gehackt, zur Seite gestellt und der Ofen auf 180°C (160°C Umluft) vorgeheizt. Für den Teig wird Mehl mit Kakao gemischt, die übrigen Zutaten werden zugefügt und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeitet. Der Teig wird in 12 gleich große Portionen geteilt, jedes Teil wird zu einer Kugel geformt und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis mit ca. 10 cm Durchmesser flach gedrückt. Die Teigtaler werden in die gefetteten Mulden einer Muffinform gelegt, die Form kommt anschließend in den Kühlschrank.


Für die Füllung wird die Sahne in einem kleinen Topf bis kurz vor den Siedepunkt erhitzt, den Topf dann von der Herdplatte nehmen und die gehackte Kuvertüre dazu geben. Unter Rühren wird die Kuvertüre geschmolzen. Während die Schokoladen-Sahne-Masse etwas abkühlt, wird in einer Schüssel die Butter schaumig gerührt, Zucker, Vanille, Ei und Eiweiß werden nach und nach dazu gegeben und untergerührt. Anschließend wird die Schokoladensahne langsam dazu gegeben und ebenfalls untergerührt. Die Füllung wird in die Teigmulden gegeben, anschließend wird alles zusammen etwa 35 Minuten gebacken.

Die Schoko-Tartes etwa 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig am Rand lösen und in der Form vollständig erkalten lassen. Danach nochmals lösen und aus der Form stürzen. 


Ich habe das erste Lösen der Tartes ausgelassen, musste dann aber feststellen, dass die Tartes trotz gut gefetteter Form ziemlich fest saßen, von daher würde ich beim nächsten Mal doch kurz nach dem Backen mit einem Messer am Rand entlang gehen und die Törtchen lösen. Außerdem hatte ich zu viel Füllung, die nicht in die Mulden passte, die habe ich einfach in Silikonmuffinförmchen gefüllt und alleine gebacken. Nach dem Erkalten ist die Füllung griffig genug, so dass man sie auch gut alleine essen kann und schmeckt einfach super.

Wer also Lust auf ein kleines, feines Schokoladenbömbchen hat, ist mit dem Rezept bestens beraten. Handliche Größe, einfach lecker und daher insgesamt eindeutig zum Nachbacken empfohlen.

Alles Liebe
Schokolia

Sonntag, 2. September 2012

Pflaumen-Crumble mit Vanillesauce


Dieses Wochenende hatten wir Besuch von einem lieben Freund und so haben wir gestern keine Kosten und Mühen gescheut, ein gemütliches Essen auf den Tisch zu bringen. Neben Salat und Lasagne (das Rezept kann ich nur empfehlen, wobei wir es mit vegetarischem Sojahack statt Hackfleisch gemacht haben) gab es Pflaumen-Crumble mit Vanillesauce.
Ein Crumble ist ein super Nachtisch, den man gut vorbereiten kann und der Obst und Kuchen im richtigen Verhältnis zueinander bringt.
Für 6 Personen braucht ihr entsprechendes Obst (ich habe ca. 30 Pflaumen genommen, es geht genauso mit Aprikosen, Nektarinen oder Äpfeln), ca. 160g Zucker, nach Belieben Zimt, 200g Mehl und 120g Butter.
Das Obst wird gewaschen, klein geschnitten und mit 40g Zucker sowie ggf. Vanille oder Zimt vermischt. Die Fruchtstücke kommen anschließend in eine gefettete Auflaufform. Aus den restlichen Zutaten werden Streusel geknetet, die über die Obststücke gegeben werden.
 

Im Ofen bei 160°C Umluft wird daraus in 30 Minuten ein knuspriges Dessert mit wunderbar saftigen Fruchtstücken. Einfach lecker und wirklich unaufwändig.
Wer es noch etwas pimpen will, kann eine Vanillesauce dazu kochen, z.B. nach dem Rezept.
Unsere Freunde waren mit unseren Kochkünsten sehr zufrieden und es ist alles restlos aufgegessen worden, was will man mehr ...

Alles Liebe
Schokolia

Sonntag, 19. August 2012

Lemon Bars, zweiter Versuch


Ich habe euch hier von meinem ersten Versuch der Lemon Bars berichtet, der nicht ganz erfolgreich war. Natürlich hat mir das Rezept aber keine Ruhe gelassen und so habe ich letztens für eine Party einen neuen Versuch gestartet. Diesmal in einer geschlossenen Form, sicher ist sicher. Und was soll ich sagen? Alles lief total reibungslos und die Lemon Bars sind einfach köstlich. Die Zitrone kommt intensiv durch und macht das ganze sehr fruchtig, die Butter sorgt dann im Nachgang für den runden Abschluss. Beides zusammen ergibt bei mir den direkten Impuls "Mehr!!".

Hier ist das Rezept für eine Form mit den ungefähren Maßen 33x23x5 cm:

Für den Shortbreadboden:
290g Mehl
70g Zucker
etwas Salz
230g Butter
2 TL abgeriebene Zitronenschale

Für die Zitronenmasse:
210g Zucker
3 Eier
100 ml frisch gepressten Zitronensaft (entspricht je nach Größe 3-4 Zitronen)
3 TL abgeriebene Zitronenschale


Der Ofen wird auf 170°C bzw. 160°C Umluft vorgeheizt.
Für den Mürbeteig werden Mehl, Zucker, Salz, Butter und abgeriebene Zitronenschale mit den Knethaken des Rührgeräts verknetet, bis der Teig krümelig wird. Mit den Händen wird der Teig dann fertig geknetet, bis er geschmeidig ist und gleichmässig in der Backform verteilt. Die Backform sollte vorher mit Backpapier ausgelegt werden.
Das Ganze wird ca. 20 Minuten gebacken, bis der Teig anfängt, Farbe anzunehmen und leicht golden wird. Der Ofen bleibt an, der Teig kommt dann erstmal wieder raus.


Für den Guss werden alle Zutaten mit einem Schneebesen gründlich verrührt und auf den vorgebackenen Boden gegeben. Der Kuchen wird dann für weitere 20 Minuten gebacken, bis die Ränder goldbraun werden und der Guss angezogen hat. Anschließend komplett auskühlen lassen und mehrere Stunden bzw. eine Nacht in den Kühlschrank stellen, damit sich alles setzen kann.
Erst wenn der Kuchen komplett durchgekühlt ist in Riegel schneiden und genießen.  


Die Lemon Bars kann man super vorbereiten und gut mitnehmen, bei mir werden sie daher einen festen Platz in der "irgendwas mitbringen, das unkompliziert, aber doch irgendwie anders ist"-Kategorie bekommen.

Alles Liebe
Schokolia


P.S. Ich bin ja froh, dass ich die schon vor einer Weile gebacken habe, denn dieses Wochenende bleibt der Ofen bei mir definitiv kalt. Puh, Sommer ist ja schön, aber muss der immer gleich so warm sein? Was macht ihr so bei dem heißen Wetter?

Sonntag, 12. August 2012

Schokoladenfiguren "Olympia"


Die ganze Welt ist im Moment im Olympiafieber und ich natürlich auch. Ich kann mir zwar weder irgendwelche Namen, noch Ergebnisse, geschweige denn Regeln merken, aber trotzdem gucke ich fleissig mit. Und stelle Fragen. Über deren Qualität kann man sich gegebenenfalls streiten, aber der Liebste trägt es mit Fassung und Geduld.
Kein Wunder also, dass in unserem Wohnzimmer der Endlauf der Mood-Männchen stattgefunden hat. Wie man auf diesem Bild eindeutig sehen kann, setzt sich Zartbitter klar vor weißer Schokolade durch. Vollmilch muss sich mit der Bronzemedaille begnügen. 




Die Kontrahenten können ihre Emotionen kaum verbergen. Weiße Schokolade ärgert sich über die knappe Niederlage, während Vollmilch vor Erschütterung über sein Ergebnis die Tränen kaum zurück halten kann. Nur Zartbitter strahlt über das ganze Gesicht, was angesichts des klaren Sieges nur allzu verständlich ist.


Die Zuschauer nehmen das Ergebnis ebenfalls mit gemischten Gefühlen auf. Es gibt zwar einigen Jubel, jedoch auch zweifelnde und unzufriedene Gesichter. Offenbar hat nicht jeder Zartbitter in der Favoritenrolle gesehen. Aber so ist es eben im Sport, Vollmilch konnte sich gegen den dominierenden Kakaogehalt von Zartbitter einfach nicht durchsetzen, während weiße Schokolade den Vorteil des hohen Kakaobuttergehalts geschickt für sich genutzt hat.

Wer jetzt aber genug von Olympia hat, macht sich vielleicht lieber eine gemütliche Teestunde und auch die kann man prima mit kleinen Schokoladenhäppchen aufwerten. 


Mir gefällt natürlich der Muffin am besten, aber auch die Butterkekse finde ich total niedlich. Und den Honigtopf. Und die anderen auch ...
Solche kleinen Schokoladenfiguren herzustellen ist verhältnismässig einfach, wenn man über die entsprechenden Formen verfügt, die ich von der Firma Silikomart zur Verfügung gestellt bekommen habe. 


Ihr findet die Formen auf 



und ich kann euch nur raten, euch im Shop mal etwas umzusehen. Die Formen sind sehr fantasievoll und ich habe einige gesehen, die ich bisher noch nicht kannte. Was die Qualität angeht, bin ich sehr zufrieden. Die Schokolade hat sich leicht aus den Formen gelöst und auch die kleinen Details sind gut rausgekommen. Die Formen sind flexibel und daher für gefüllte Pralinen nicht geeignet, dafür sind sie aber auch nicht gemacht. Für massive Schokoladenfiguren kann ich sie uneingeschränkt empfehlen. Und wie ich gerade auf der Homepage gesehen habe, ist der Versand bei Bestellungen ab einem Wert von 50 € bis Ende August kostenfrei, wer also Gieß- oder Backformen sucht, sollte fix mal reinschauen.

Alles Liebe
Schokolia

Sonntag, 5. August 2012

New-York-Chocolate-Cheesecake mit Fruchtmus


Ich habe ja hier von der Idee berichtet, Früchte einzukochen, um bei Bedarf auf leckeres Fruchtmus zurückgreifen zu können. Und der Bedarf ergab sich die Tage, als ich diesen New-York-Chocolate-Cheesecake gemacht habe, der förmlich nach etwas farbigem, frischem gerufen hat, als er fertig war.
Der Kuchen an sich ist unkompliziert, der Boden wird gebacken, die Käsemasse dann allerdings nicht mehr. Daraus ergibt sich eine interessante Kombination, weil der Boden durch das Backen karamellisiert und einen Kontrast zu dem sehr frischen Belag bildet. Allerdings muss der Kuchen lange kühlen, am besten über Nacht, damit die Füllung schnittfest wird.


Zusammen mit Fruchtmus auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Amerikanischer Käsekuchen ist mit dem klassischen deutschen nicht zu vergleichen, weil statt dem von uns verwendeten Quark in der Regel Frischkäse gebacken wird. Der Kuchen wird dadurch insgesamt samtiger, aber natürlich auch gehaltvoller. Dieser Kuchen hier bildet eindeutig noch eine dritte Kategorie und eignet sich in anderer Form (zum Beispiel geschichtet im Glas) auf jeden Fall auch als Dessert. Die Bezeichnung "Kuchen" verdient er eher der Form als des Geschmacks wegen.

Alles Liebe
Schokolia
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