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Montag, 18. März 2013

Bin ich ein Philadelphia Tortenstar?


Philadelphia veranstaltet einen Tortenwettbewerb und ich bin dabei. Gesucht werden kreative und innovative Tortenideen mit Philadelphia Frischkäse. Ich habe mich also ans Tüfteln gemacht und herausgekommen ist ein fruchtig frisches Törtchen mit Pfirsich im Schokoladenmantel, gekrönt von Pistazien. Ob das die Tortenjury überzeugen kann?

Hier geht es zum Wettbewerb und hier findet ihr meine Kreation, für die ihr natürlich gerne ein Herzchen abgeben könnt, wenn sie euch gefällt.


Rezept für 4-6 Dessertringe, je nach Größe

Für den Biskuit
3 Eiweiß
3 Eigelb
135g Zucker
150g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für  Füllung und Dekoration
50g weiße Kuvertüre
75g  Zartbitterkuvertüre
Pistazien
1 Dose Pfirsiche bzw. Obst nach Wahl
200g Philadelphia
80g Zucker + Zucker für die Götterspeise
1 Päckchen Zitronengötterspeise
200g Sahne 


Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe in die steife Masse rühren und das Mehl zusammen mit dem Backpulver darauf sieben. Nun vorsichtig mit einem Schneebesen das Mehl unter den Eischnee heben und wahlweise in eine oder zwei Springformen mit 26 cm Durchmesser geben (In zwei Springformen gebacken entfällt das Teilen des Biskuits). Im vorgeheizten Backofen 30 Minuten bei 175°C Umluft backen (bei zwei Formen entsprechend kürzer, ca. 20 Minuten). Stäbchenprobe machen und die fertigen Böden vollständig auskühlen lassen, dabei den Springformrand entfernern.

Den Biskuit in zwei Lagen teilen bzw. beide Böden zurecht legen und mit dem Dessertring 4-6 Kreise ausstechen. Die Dessertringe anschließend mit Backpapier auslegen und die ausgestochenen Böden einlegen.
Die Pfirsiche gut abtropfen lassen, ggf. die Schnittkante mit einem Küchenpapier trocken tupfen. Nun die weiße Kuvertüre schmelzen und auf jeden Boden eine dünne Schicht auftragen. Dadurch kann der Pfirsich den Biskuit nicht wässern und der Boden wird nicht matschig. Während die Kuvertüre trocknet, die Götterspeise nach Packungsanweisung, allerdings nur mit 125ml Wasser, zubereiten und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Dann den Philadelphia mit dem Zucker cremig rühren und die Götterspeise zugeben und unterrühren. Die Masse in den Kühlschrank stellen, bis sie beginnt, zu gelieren. Das dauert ca. 10-15 Minuten. Wenn die Masse geliert, die Sahne steif schlagen und unterheben. Nun auf jeden Boden einen Löffel der Käsemasse geben und einen Pfirsich aufsetzen und andrücken. Dadurch füllt sich der Hohlraum im Innern des Pfirsichs auch mit Füllung und es entsteht kein Hohlraum. Die restliche Masse auf die Dessertringe verteilen und glatt streichen. Alles für mehrere Stunden, am besten über Nacht in den Kühlschrank geben. 


Für den Schokoladenrand Backpapierstreifen vorbereiten, die die Länge und Höhe entsprechend des Umfangs und der Höhe der Dessertringe haben. Die ausreichend gekühlten Törtchen aus den Ringen lösen und das Backpapier abziehen. Die Zartbitterkuvertüre schmelzen und jeweils eine kleine Menge davon auf einen der Backpapierstreifen geben. Mit Hilfe eines Messerrückens dünn ausstreichen, so dass das komplette Papier bedeckt ist. Nun das Papier vorsichtig von der Arbeitsplatte lösen und um ein Törtchen legen. Dabei darauf achten, dass das Backpapier unten möglichst bündig abschließt und eng anliegt. Auf diese Weise alle Törtchen mit einem Schokoladenrand versehen. Die Törtchen kommen nun noch für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank, bis die Schokolade fest ist, dann kann das Backpapier vorsichtig abgezogen werden. Nun noch Pfirsichstücke und gehackte Pistazien auf die Törtchen geben und fertig ist der Philadelphia-Pfirsichtraum.

Alles Liebe
Schokolia

Sonntag, 5. August 2012

New-York-Chocolate-Cheesecake mit Fruchtmus


Ich habe ja hier von der Idee berichtet, Früchte einzukochen, um bei Bedarf auf leckeres Fruchtmus zurückgreifen zu können. Und der Bedarf ergab sich die Tage, als ich diesen New-York-Chocolate-Cheesecake gemacht habe, der förmlich nach etwas farbigem, frischem gerufen hat, als er fertig war.
Der Kuchen an sich ist unkompliziert, der Boden wird gebacken, die Käsemasse dann allerdings nicht mehr. Daraus ergibt sich eine interessante Kombination, weil der Boden durch das Backen karamellisiert und einen Kontrast zu dem sehr frischen Belag bildet. Allerdings muss der Kuchen lange kühlen, am besten über Nacht, damit die Füllung schnittfest wird.


Zusammen mit Fruchtmus auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Amerikanischer Käsekuchen ist mit dem klassischen deutschen nicht zu vergleichen, weil statt dem von uns verwendeten Quark in der Regel Frischkäse gebacken wird. Der Kuchen wird dadurch insgesamt samtiger, aber natürlich auch gehaltvoller. Dieser Kuchen hier bildet eindeutig noch eine dritte Kategorie und eignet sich in anderer Form (zum Beispiel geschichtet im Glas) auf jeden Fall auch als Dessert. Die Bezeichnung "Kuchen" verdient er eher der Form als des Geschmacks wegen.

Alles Liebe
Schokolia

Sonntag, 29. April 2012

Black Bottom Cupcakes


Ich bin ja bekennender Starbucksfan und wer schonmal dort ist, kennt sicher die Double Chocolate Muffins mit Käsekuchentopping. Das Rezept der Black Bottom Cupcakes aus der "Lecker Bakery" klang so sehr danach und sah entsprechend aus, dass ich das natürlich ausprobieren musste.

Für 12 Stück braucht ihr:
200g Doppelrahmfrischkäse
260g Zucker
1 Eigelb
gemahlene Vanilleschoten (ersatzweise Vanillearoma)
200g Mehl
30g Kakao
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
80 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
1 TL Weißweinessig

- Die Mulden einer Muffinbackform werden mit jeweils zwei Papierförmchen ausgelegt
- Backofen auf 175°C (Umluft 150°C) vorheizen
- Der Frischkäse wird mit 60g Zucker, dem Eigelb und dem Vanillearoma verrührt
- Die restlichen Zutaten werden zusammen mit 250ml Wasser gerade so lange verrührt, bis sich alles verbunden hat
- Der dunkle Teig wird in die Förmchen verteilt, mit einem Teelöffel wird die Frischkäsemasse jeweils mittig darauf gesetzt
- Die Backzeit beträgt ca. 20 Minuten, nach dem Herausnehmen auskühlen lassen


Die Zubereitung ist denkbar einfach und das Ergebnis überzeugt. Das einzige, was ich nicht verstehe ist, warum mein Käsekucheninlet in sich zusammenfällt, das auf den Fotos der Lecker Backery jedoch nicht. Was haben die anders gemacht als ich? Ich werde es beizeiten noch einmal ausprobieren müssen ... welch hartes Los

Alles Liebe
Schokolia

Sonntag, 25. März 2012

Schokostreusel-Käsekuchen



Es ist schon etwas her, dass es bei uns den letzten Käsekuchen gab, Zeit also, mal wieder einen neuen auszuprobieren. Da es mit frischem Obst im Moment ja noch etwas schwierig ist, habe ich mich für eine obstfreie Variante mit Streuseln oben drauf entschieden. Ich glaube, es ist so eine Art russischer Zupfkuchen, oder? Den habe ich noch nicht selber gebacken, aber Ähnlichkeit scheint da zu sein.
Ich habe dieses Rezept genommen und nur die Größe der Springform angepasst. Das Rezept ist für eine 24er Form, ich habe aber nur eine 26er oder kleinere. Da ich sehr dünne Böden und wenig Streusel überhaupt nicht gerne mag, dachte ich, ich probiere es mal mit der 20er Springform. Hat soweit gut geklappt, ich bin mir aber nicht sicher, ob die 26er nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre.
Aber die Form war nun schon vorbereitet und ich war auch gespannt, ob alles in die kleine Form passt. Ich weiß, wenn es nicht geklappt hätte, hätte ich mich geärgert, aber die Neugier war größer. 


Also, Teig in die Form kneten, Käsemasse einfüllen und Streusel obendrauf. Als ich damit fertig war, beschlichen mich doch Zweifel, ob das beim Backen gut geht.


50 Minuten später war ich erleichtert. Hat ja gut geklappt, wenn auch im ersten Moment etwas hoch. 


Naja, Käsekuchen fällt ja noch in sich zusammen.
Und richtig, nach ein paar Stunden im Kühlschrank sieht es schon nicht mehr ganz so wuchtig aus, sondern nur noch lecker.


Also, schnell angeschnitten und das erste Stück genossen.


Das Rezept ist prima, einfach und recht schnell gemacht und der Kuchen ist wunderbar saftig und cremig. Sehr schön, um die Wartezeit auf die Obstsaison zu verkürzen.

Alles Liebe
Schokolia

Sonntag, 19. Februar 2012

Brownie-Käsekuchen


Vor einer Weile habe ich in dem schönen Blog "Rock the kitchen" ein Rezept gesehen, dass mich natürlich gleich angelacht hat und zwar für Brownie-Käsekuchen. Genau, man muss sich nicht mehr entscheiden, es geht beides auf einmal. Der Kuchen kam also gleich auf die to-bake-List, musste aber eine Weile warten, bis sich die passende Gelegenheit ergab. Die kam mit dem Geburtstag meines älteren Bruders, der sich von mir einen Beitrag zur Kaffeetafel gewünscht hat.
Die Schichtmuffins sind prinzipiell einfach gemacht, die Zubereitung dauert jedoch etwas länger als bei einfachen Muffins oder Cupcakes, weil in zwei Etappen gebacken wird. Zunächst wird der Brownieteig angerührt, in die Förmchen gefüllt und gebacken. Das Rezept ist für eine 23er Springform, ich habe den dunklen Teig auf ca. 15 Förmchen aufgeteilt, es ist aber besser, noch ein paar Muffins mehr zu machen, schätze ich. Dann hat man ein noch besseres Verhältnis zwischen Schokolade und Käsekuchen.
Nach dem ersten Backdurchgang sieht es dann so aus:


Darauf kommt nun die Käsemasse, die nach amerikanischem Vorbild mit Frischkäse und nicht mit Quark gemacht wird. Ich muss gestehen, dass ich diese Variante sehr gerne mag, wobei sie natürlich deutlich gehaltvoller ist als unsere Quarkzubereitung. Es kann aber auch daran liegen, dass ich für Quark-Käsekuchen immer Magerquark nehme, bei Frischkäse jedoch zur Doppelrahmstufe greife.
Die Käsemasse kann übrigens bis nahe an den oberen Rand des Förmchens gegossen werden, sie geht nicht besonders auf und fällt sowieso hinterher wieder etwas zusammen. So hat man am Ende volle Förmchen und eine ziemlich glatte Oberfläche.


Ich hatte etwas Frischkäsecreme übrig, die ich einfach alleine gebacken und anschließend mit Marmelade verziert habe. So hat man statt Schokolade eine fruchtige Note, was auch sehr lecker war.
Wie sieht es denn nun wirklich aus, durch die Muffinpapiere sieht man es ja gar nicht ...


... so, wobei, Moment, das geht doch besser ...


... so!!

Was für eine Überwindung das jedes Mal ist, das Foto-Stückchen zu verspeisen :o)
Aber ich teile natürlich mit dem Liebsten, ich bin ja schließlich nett.  


Ach so, die Meinungen: Fünf von sechs Testessern waren sehr zufrieden, einer fand die Konsistenz des Schokoladenteigs zu "kletschig". Ich glaube, meine Mutter ist einfach zu unamerikanisch, um die richtige Konsistenz von Brownies zu würdigen.

Alles Liebe
Schokolia

Mittwoch, 18. Januar 2012

Käsekuchen mit Schmand


Letztens hatte ich mal wieder richtig Lust auf Käsekuchen und ein Rezept dafür ist natürlich schnell gefunden. Ich habe dieses hier genommen, denn der Untertiltel "der cremigste Kuchen, den ich kenne" hat mich neugierig gemacht. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das ein guter Grund ist, ein Rezept auszuprobieren, weil ich ja gar nicht weiß, wie viele Kuchen der verehrte Rezeptveröffentlicher überhaupt kennt. Aber, um die Spannung rauszunehmen, der Kuchen ist wirklich sehr cremig.
Was mir nicht so gut gefallen hat, ist der Mürbeteig, der für meinen Geschmack etwas zu weich war und sich im Grunde nicht ausrollen ließ. Ich habe ihn vorsichtig zwischen zwei Lagen bemehlter Frischhaltefolie ausgerollt und dann in die Förmchen gelegt, hier würde ich beim nächsten Mal allerdings ein anderes Rezept nehmen. 


Den Kuchen sollte es samstags geben, weil ich da aber wenig Zeit hatte, habe ich Teig und Pudding schon am Freitagabend gemacht und den Teig in die Förmchen gelegt. Am Samstag wollte ich dann die Füllung anrühren und den Kuchen backen. Der Pudding ist natürlich über Nacht im Kühlschrank sehr fest geworden, weil er mit der Hälfte der normalen Milchmenge gekocht wird, darüber habe ich vorher nicht genauer nachgedacht. Ein Verrühren mit dem Schmand war unmöglich, der Pudding hat Klümpchen gebildet, die sich auch nicht auflösen wollten. 


Gewonnen habe ich schließlich doch, allerdings nur unter Zuhilfenahme des Pürierstabs. Es hat der Füllung aber nicht geschadet, glaube ich. Wahrscheinlich wäre es günstiger gewesen, den Pudding auch am Vorabend schon mit dem Schmand zu verrühren.


Wie auch immer, der Pürierstab hat geholfen, die Käsemasse konnte in die Förmchen, abgetropfte Aprikosen obendrauf und alles in den Ofen.


Kurze Zeit später gab es hübsche kleine Küchlein, die sehr cremig und total lecker waren.

Alles Liebe
Schokolia

Sonntag, 29. Mai 2011

American Cheesecake mit Erdbeeren


Ich bin, wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, häufig bei Starbucks, weil ich dort lesend und kaffeetrinkend meine Mittagspause verbringe, daher bekomme ich immer gleich mit, wenn es dort etwas neues gibt. Diesen Sommer gibt es einen Käsekuchen mit Erdbeeren oben drauf. Das scheint mir eine gute Idee zu sein, also habe ich es gleich mal ausprobiert. Und worin geht 
das besser als in brandneuen kleinen Tarteschälchen?


Na gut, ich gebe zu, dass ich die Schälchen passend zum Kuchen gekauft habe. Ihr merkt, die Regeln des Shoppens werden gerade außer Kraft gesetzt. Es gilt nicht mehr "Schuhe passend zur Tasche", sondern "Backform passend zum Kuchen". Den Kauf selber habe ich natürlich mit den vielfachen weiteren Einsatzmöglichkeiten begründet. Mir selber gegenüber natürlich, sonst muss ich zum Glück keine Rechenschaft ablegen. Das ist ein eindeutiger, schwerwiegender Pluspunkt meines Liebsten. Er hat im letzten Urlaub in Frankreich mit grenzenloser Geduld meine Kuchenzubehörkauforgien ertragen und kommentarlos die Taschen getragen. Ich hoffe, es hat dabei keine Rolle gespielt, dass das unsere Flitterwochen waren und er die rosarote Brille noch nicht abgesetzt hat. Wir werden sehen ... In dem Zusammenhang, habe ich bereits erwähnt, dass es in Frankreich unglaublich günstig unglaublich tolle Dinge zu kaufen gibt, die sich in der Küche einsetzten lassen? Zumindest war das im letzten Jahr so, den aktuellen Sachstand prüfe ich demnächst. Ich werde berichten.


In die Tarteförmchen habe ich zunächst einen Mürbeteig gelegt und darauf eine Creamcheesefüllung gegeben. Den Mürbeteig habe ich nach der 1-2-3-Methode gemacht, also mit einem Teil Zucker, zwei Teilen Butter und drei Teilen Mehl. Ich bin allerdings mit der Konsistenz des Teiges nicht ganz zufrieden, ich glaube, das nächste Mal mache ich ihn wieder mit Ei. Der Geschmack ist dafür super. Ich habe 50 Gramm Zucker genommen, was laut Rezept für eine 26er Springform reichen soll. Ich habe damit vier Tarteförmchen einkleiden können. Die Creamcheesemasse habe ich aus 200g Frischkäse, 100 ml Kondensmilch, einem Ei und 125 g weißer Schokolade gemacht. Dafür Frischkäse und Kondensmilch verrühren, das Ei dazu geben und unterrühren und anschließend die Schokolade geschmolzen dazu geben und wieder verrühren. Das Ganze habe ich bei 150°C 35 Minuten gebacken. Die Menge Füllung, die ich gemacht habe, würde ich in einer 16cm Form backen, für eine Standardgröße sollte die Füllung verdreifacht werden. Die Backzeit verlängert sich entsprechend auf 60-75 Minuten.


Den fertigen Käsekuchen habe ich nach dem Auskühlen mit Erdbeeren belegt und mit Tortenguss überzogen. Anschließend habe ich den Kuchen so wie er war in der Form serviert. Einerseits fand ich das schöner, andererseits wollte der Kuchen auch partout nicht aus der Form kommen. Ich hatte also sowieso keine Wahl. So sieht der fertige Kuchen aus. Zum rein beissen, oder?

Ihr wollt bestimmt genauer gucken, oder? Bitteschön ...


Und jetzt natürlich nochmal von innen, ist doch klar ...


Ich kann euch sagen, die Kombination von saftigem Cheesecake American Style mit Erdbeeren ist erstklassig. Probiert es aus, es lohnt sich.

Alles Liebe
Schokolia


Sonntag, 20. März 2011

American Cheesecake


Eigentlich gehört für mich ja Schokolade meistens zum Backen dazu, aber dieses Wochenende habe ich mich mal für ein komplett schokoladenfreies Rezept entschieden. So langsam macht sich der Frühling ja tatsächlich bemerkbar und gleich bekomme ich wieder mehr Lust auf Obst- oder Käsekuchen. Geht euch das auch so, dass sich der Appetit auch bei Kuchen den Jahreszeiten anpasst?
Ich habe mir also ein Rezept für American Cheesecake ausgesucht, das ich gerne einmal ausprobieren wollte. Den Kuchen kenne ich bisher auch nur von Starbucks, aber dort schmeckt er total lecker. Cremig sahnig, aber dennoch griffig nach Käsekuchen und nicht nach Sahne. Sehr lecker und natürlich entsprechend gehaltvoll.
Mein Käsekuchen soll nur meinen Liebsten und mich über den langen Sonntagnachmittag bringen, daher habe ich mal wieder meine kleine Kinderbackform bemüht. Zum Vergleich habe ich die Form neben einer Milchtüte fotografiert. 


Ja, so wenig sind 12 cm Durchmesser. Und aufmerksame Beobachter können gleichzeitig feststellen, dass wir es mit dem Haltbarkeitsdatum nicht übergenau nehmen, aber die Milch ist erstens noch einwandfrei und zweitens schon fast leer.
Wie macht ihr das mit Lebensmitteln, deren Haltbarkeitsdatum überschritten ist? Noch essen oder entsorgen? Wir probieren immer erst und entscheiden dann, meistens sind die Sachen noch in Ordnung, dann essen wir es noch. Oder verschenken es an Leute, die wir nicht so mögen.
Natürlich habe ich auch die putzige kleine Form wieder mit Backpapier ausgekleidet. 


So geht der Kuchen immer aus der Form und diese bleibt weitestgehend sauber und nichts backt richtig fest an. Die paar Minuten Zeitaufwand lohnen sich also.
Der Boden des Kuchens wird aus zerkrümelten Keksen und Butter gemacht, die anschließend in die Form gedrückt werden. Bisher bin ich mit dieser Art Boden nicht so gut klar gekommen, weil beim Backen immer Butter aus der Form gelaufen ist aber diesmal hat es sehr gut funktioniert. 


Ich glaube, das liegt an den niedlichen Shaun das Schaf Keksen, die ich für den Boden genommen habe. Natürlich habe ich nur die kaputten zerbröselt und die Kekse, die unversehrt waren, so gegessen. Gut, dass ich nur 50g brauchte, die Tüte aber 125g beinhaltet.


Vielleicht geht es auch ordentlicher, ich weiß es nicht. Wie gesagt, diese Art Teig und ich beäugen uns noch zurückhaltend. So richtig haben wir noch keine gemeinsame Basis gefunden. Vielleicht entwickelt es sich noch...

Die Füllung ist fix angerührt und in die Form gefüllt. 


In der Regel kommt man mit der Mini-Backform gut klar, wenn man ein normales Rezept viertelt, allerdings hatte ich viel zu viel Füllung. Den Rest habe ich in zwei Muffinförmchen gefüllt, so haben wir wenigstens schon einen kleinen Vorgeschmack zum probieren, bevor der Kuchen ganz fertig ist.

Nach dem Backen sieht der Kuchen so aus:


Ich bin ganz begeistert, dass der die Form so gut gehalten hat und nicht eingesunken ist. Ich habe den Kuchen im Backofen auskühlen lassen, vielleicht lag es daran. Ich habe den Kuchen übrigens bei 160°C eine halbe Stunde gebacken.

Eine Schicht Schmand und etwas Marmelade später sieht es so aus:

 
Jetzt nur noch läppische drei Stunden warten und schon kann der Genuss losgehen.  


Aber es lohnt sich, frisch aus dem Kühlschrank ist der Kuchen wirklich super. Cremig, frisch und einfach lecker.

Alles Liebe
Schokolia



Sonntag, 6. Februar 2011

Schoko-Käsekuchen


Letztens habe ich ein Rezept bei Chefkoch gesehen, dem ich nicht widerstehen konnte. Schokoladen-Käsekuchen klingt aber auch einfach lecker und die Bilder sahen allesamt sehr ansprechend aus.
Ich habe mich also frisch ans Werk gemacht und zunächst Amarettini zerbröselt und mit Butter vermischt. Dies ergibt den Boden, wie man hier sehen kann:



Die restlichen Zutaten werden miteinander vermischt und auf den Boden gegeben. Das ganze wird dann ca. 40 Minuten gerade gar gebacken. Ich habe den Kuchen allerdings wesentlich kürzer gebacken, weil ich auch lediglich ein Viertel des Rezepts gemacht habe. Ich habe mir kürzlich eine kleine Kinderspringform mit 12 cm Durchmesser gekauft, die prima dazu geeignet ist, Kuchen erstmal auszuprobieren. 


Und ohne Großfamilie zu Hause oder irgendeine anstehende Party kann man ja auch nicht immer viel mit einem großen Kuchen anfangen. Die kleine Form ist da sehr praktisch, weil man dennoch einen ganzen runden Kuchen hat, aus dem man so lustige kleine Ministückchen wie dieses schneiden kann.


So sah der ganze Kuchen dann nach dem Backen und mit Amarettinis und Schokolade verziert aus.

Schön, oder?

Geschmacklich bin ich mir allerdings noch unsicher. Er war am zweiten Tag auf jeden Fall besser als am ersten, aber ich habe langsam den Eindruck, dass Schoko-Käsekuchen nicht mein Ding ist. Ich glaube, die Säure aus den Milchprodukten verträgt sich für mich nicht mit der süßen Schokolade. Aber ich werde dennoch weitersuchen, vielleicht finde ich ja auch noch mein Rezept für Schoko-Käsekuchen.
Und es gibt so viele tolle Rezpte, da ist es bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis mich das nächste Schoko-Käsekuchen-Rezept anlacht, dem ich nicht widerstehen kann.

Ich bin jetzt schon gespannt darauf ...

Alles Liebe
Schokolia


Montag, 10. Januar 2011

Cheesecake Muffins


Letztens konnte ich mal wieder nicht an einem Backbuch vorbei gehen. Und der Kauf hat sich auch wirklich gelohnt, was im ersten Moment gar nicht sicher war, denn ich war in Eile und habe das Buch im Grunde blind gekauft. Ich habe willkürlich zwei Seiten aufgeschlagen, beim ersten Mal dache ich "interessant ...", beim zweiten Mal dache ich "hm, auch interessant ...", also habe ich mal schnell die Anzahl der erwarteten interessanten Rezepte überschlagen, wenn man von 1001 Rezepten ausgeht und die ersten beiden schon Treffer sind. Ja, ich weiß, ich bin ein kleiner Statistiker ... am liebsten mag ich die Denkfehler, die das menschliche Gehirn automatisch macht. Für alle, die das Thema interessiert, hier findet ihr mehr Informationen zum Thema stochastische Unabhängigkeit und wenn sich in den Kommentaren eine Diskussion darüber ergibt, ob die beiden Rezepte nun unabhängig sind oder nicht, habe ich nichts dagegen :-) Also, was meint ihr, war es aus Sicht der Statistik geschickt, nach der Ansicht von zwei Rezepten über den Kauf zu entscheiden?
Tja, wenn wir schon bei den spannenden Themen des Lebens angekommen sind, kann ich ja auch noch schnell hinterherschieben, dass ich das Buch eigentlich nur gekauft habe, weil ich mich in das Bild des gefüllten Tartelettes verliebt habe (mittlere Reihe ganz rechts).
Lange Rede, kurzer Sinn, das Buch hatte ich also und es hat sich am folgenden Wochenende auch gleich die Gelegenheit ergeben, ein Muffinrezept auszuprobieren. 


Bei der Zubereitung die Cheesecake Muffins fühlte ich mich als erstes wieder in meine Kindheit versetzt. Weckt dieses Bild nicht auch wohlige Erinnerungen in euch? Gibt es eigentlich irgendein Kind in Deutschland, das ohne Butterkekse aufwächst? Und, wer genau hinsieht, stellt fest, dass sich auch seit der letzten Generation nichts am Konzept geänder hat, denn den ersten Keks bekommt man immer noch nicht unbeschadet aus der Packung. Man bricht immer irgendwo einen Zahn ab, wenn man versucht, den ersten Keks rauszuziehen. Oder gibt es einen Trick, den ich noch nicht kenne?


Dem Geschmack tut dies aber natürlich keinen Abbruch ...
Von den Keksen werden einige zerkleinert und mit flüssiger Butter verrührt. 


Diese Masse wird anschließend auf die Muffinförmchen verteilt und angedrückt. Dies ergibt den Boden der Muffins.


Anschließend wird die Käsemasse aus Frischkäse, saurer Sahne, Eiern, Zucker und Zitrone angerührt und ebenfalls auf die Förmchen verteilt. Nach einer halben Stunde im Ofen sind die kleinen Leckerchen fertig und können nach dem Auskühlen im Kühlschrank verwahrt bzw. für den Verzehr vorbereitet werden.


So, noch schnell ein schickes Kleidchen angezogen und ab auf den Kaffeetisch ... 


diese Muffins unter einer Glocke zu verwahren ist im Übrigen eine gute Idee, denn in dem Moment, wo man den Deckel abnimmt, steigt einem ein wundervoll frischer Zitronenduft in die Nase, der einem richtig das Wasser im Mund zusammen laufen lässt.
Also denkt dran, sauer macht lustig ...

Alles Liebe
Schokolia
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