Donnerstag, 16. Dezember 2010

Schwarz-Weiß-Gebäck


Obwohl ich es sehr gerne mag, mache ich prinzipiell kein Spritzgebäck, weil ich davon sowieso immer von allen Seiten zugeschmissen werde, aber natürlich kann ich mich auch nicht vor jedem Klassiker verstecken und einer, der immer ein absolutes Muss ist, ist schwarz-weiss-Gebäck. Bisher habe ich es immer in der klassischen Form, also Schachbrett, Spirale und so weiter gemacht, aber letztens habe ich in einem Backbuch eine neue Form gesehen, die mir gleich gefallen hat. Ich war zunächst skeptisch, ob es mit dem Ausstechen und Austauschen der Innenteile gut funktioniert, aber was hilft da mehr, als es auszuprobieren. Und, unter uns, die vielen Kommentare unter dem Rezept bei Chefkoch haben mir auch Mut gemacht. Was so viele können, kann ich (hoffentlich) auch.

 
Also, frisch ans Werk und zwei Teigklumpen hergestellt ... das kennt man ja.

 
Ausrollen, ausstechen und so weiter, ihr wisst schon, wie es geht, oder?
Zunächst hat man einige Bleche voller langweiliger schwarzer oder weißer Kekse. 


Ich habe mich für rechteckige und runde Grundformen entschieden. Spannend wird es erst jetzt, wo mit einem kleineren Ausstecher jeweils in der Mitte des Plätzchens ein Teil ausgestochen wird und dann mit dem entsprechenden Innenteil eines Kekses in der anderen Farbe ausgetauscht wird. 



Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht.
So, sieht schon interessanter aus, oder?

 
Und wenn man Weihnachtsabend Langweile aufkommt, kann man ganz prima Memory essen ... äh ... spielen.


Mir gefällt ja am besten der Baum im Keks. 


Aber halt, so nackt, da fehlt doch noch was:

 
Richtig, Kugeln ... so ist's recht.

Alles Liebe
Schokolia

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Nougattaler


Was ist noch besser als Schokolade? Natürlich Schokolade und Nougat zusammen. Seit einiger Zeit stehe ich total auf Nougat. Zuerst dachte, ich, dass es sich um eine kurze Phase handelt, die sich bestimmt wieder gibt, aber nun dauert es schon so lange an, dass ich es nicht mehr einfach ignorieren kann. Ehrlich gesagt will ich eigentlich auch nicht. 
Damit waren natürlich irgendwelche Kekse, die Nougat beinhalten für diese Weihnachtszeit gesetzt und ich habe mich - trotz der im Teig enthaltenen Nüsse - ganz mutig für die Nougattaler entschieden, weil die Bilder so schön aussahen. Ich bin zumindest mal wieder daran erinnert worden, dass nicht alles Gold ist was glänzt bzw. nicht alles mein Geschmack, was Nougat und Schokolade enthält, denn nach wie vor bin ich ja nicht so der Nuss-Esser. Und die Kekse gehören in der Form nicht zu meinen Favoriten, fürchte ich. Obwohl sie so schön aussehen und so lecker riechen. Darüber werden sich dann wohl überwiegend andere Leute freuen ...
Aber bevor ich noch viel drum herum rede, hier ist das Rezept und so sehen die Taler dann vor dem Backen aus:


Backen ändert die Optik zunächst nicht wesentich, aber jetzt geht es ja auch erst richtig los.


Jeweils ein Keks wird auf der Unterseite mit Nougat bestrichen und mit einem zweiten zusammengeklappt. 


Wie aufmerksame Blog-Leser vielleicht sehen, handelt es sich bei diesen Händen nicht um meine. Ich hatte diesmal eine kleine Backfee zur Unterstützung in der Küche, so dass ich endlich auch mal Fotos "in Aktion" machen konnte. Und natürlich habe ich nicht so schöne Fingernägel ... passend zur Jahreszeit :-)


Die fertigen Sandwiches werden anschließend zur Hälfte in Schokolade getaucht und zum Trocknen auf Backpapier abgelegt.


Das Ergebnis sind wunderbar dicke Doppelkekse mit Nougat innen und Schokolade aussen, die sich wirklich sehr gut auf dem Plätzchenteller machen.


 
Alles Liebe
Schokolia



Sonntag, 12. Dezember 2010

Weihnachtsbaumlebkuchen


So, endlich hat die Weihnachtsbäckerei auch bei mir angefangen und was darf natürlich auf keinem Plätzchenteller fehlern?
Richtig, Lebkuchen!
Das sind also meine ersten Weihnachtsplätzchen in diesem Jahr und ich habe auch gleich die richtige Verpackung für sie gefunden. Oder worin sind Lebkuchen besser aufbewahrt als in einem Knusperhäuschen?
Ja, man mag es "Kitsch" nennen und damit wahrscheinlich auch Recht haben, aber ich mag sowas zu Weihnachten. Ich finde, Weihnachten darf ruhig auch kitschig sein, denn kitschig ist immer noch besser als wild blinkende Sterne im Fenster, die aussehen, als hätten sie (oder der Besitzer?) ein schwerwiegendes Drogenproblem.
So, Lebkuchen ins Häuschen, fertig. 


Wobei, so richtig überzeugen kann es mich noch nicht. Natürlich, es fehlt noch eine schöne dicke Schicht Schokolade. Was sind schon Lebkuchen ohne Schokolade. Ach so, in dem Zusammenhang würde ich gerne eine kleine Umfrage stellen: Welche Lebkuchen mögt ihr lieber: Die runden Elisenlebkuchen auf Oblaten oder die schokoladeüberzogenen Herzen, Sterne, Brezeln (oder welche Form auch immer ...).  Ich habe dazu eine Umfrage auf der linken Seite eingerichtet und ich bin schon sehr auf das Ergebnis gespannt.


Die Elisenlebkuchen esse ich ja prinzipiell keinem weg, dafür sorge ich bei den Lebkuchen mit Schokolade aber schnell dafür, dass die mir nicht weggegessen werden, wenn ihr versteht, was ich meine.


Und ich finde, die Kekse sehen mit Schokolade gleich viel anziehender aus. Aber es gefällt mir immer noch nicht abschließend.
Hm, was haltet ihr noch von Weihnachtsbäumen? Gute Idee, oder nicht? Habe ich auch gedacht und fleissig Bäumchen auf die Lebkuchen gemalt. In dem Zusammenhang ist mir aufgefallen, dass meine Begabung bei anderen Formen liegt. 


Herzen kann ich eindeutig besser. Also, wenn einer von euch einen guten Weihnachtsbaummalkurs (malen mit Schokolade wäre schön, ist aber kein Muss) kennt, würde ich mich über einen Tip freuen.


Als letztes noch schnell ein paar Kugeln in den Baum und fertig ist der Tannenbaumlebkuchen. Und sie sind so lecker, wie sie aussehen ...

Alles Liebe
Schokolia


P.S. Falls ihr die Lebkuchen nachbacken möchtet:

175g Honig
75g Zucker
25g Butter
300g Mehl
10g Lebkuchengewürz
1 EL Kakaopulver
1/2 Päckchen Backpulver
1 Ei (Gr. M)


  • Honig, Zucker und Butter unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Abkühlen lassen.
  • Mehl, Gewürz, Kakao und Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Ei und Honigmischung hinzufügen und verkneten.
  • Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und Formen ausstechen.
  • bei 175°C (Umluft 155°C / Gas Stufe 2) ca. 10 Minuten backen, dann nach Belieben dekorieren.
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