Obwohl ich es sehr gerne mag, mache ich prinzipiell kein Spritzgebäck, weil ich davon sowieso immer von allen Seiten zugeschmissen werde, aber natürlich kann ich mich auch nicht vor jedem Klassiker verstecken und einer, der immer ein absolutes Muss ist, ist schwarz-weiss-Gebäck. Bisher habe ich es immer in der klassischen Form, also Schachbrett, Spirale und so weiter gemacht, aber letztens habe ich in einem Backbuch eine neue Form gesehen, die mir gleich gefallen hat. Ich war zunächst skeptisch, ob es mit dem Ausstechen und Austauschen der Innenteile gut funktioniert, aber was hilft da mehr, als es auszuprobieren. Und, unter uns, die vielen Kommentare unter dem Rezept bei Chefkoch haben mir auch Mut gemacht. Was so viele können, kann ich (hoffentlich) auch.
Also, frisch ans Werk und zwei Teigklumpen hergestellt ... das kennt man ja.
Ausrollen, ausstechen und so weiter, ihr wisst schon, wie es geht, oder?
Zunächst hat man einige Bleche voller langweiliger schwarzer oder weißer Kekse.
Ich habe mich für rechteckige und runde Grundformen entschieden. Spannend wird es erst jetzt, wo mit einem kleineren Ausstecher jeweils in der Mitte des Plätzchens ein Teil ausgestochen wird und dann mit dem entsprechenden Innenteil eines Kekses in der anderen Farbe ausgetauscht wird.
Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht.
So, sieht schon interessanter aus, oder?
Und wenn man Weihnachtsabend Langweile aufkommt, kann man ganz prima Memory essen ... äh ... spielen.
Mir gefällt ja am besten der Baum im Keks.
Aber halt, so nackt, da fehlt doch noch was:
Richtig, Kugeln ... so ist's recht.
Alles Liebe
Schokolia























