Sonntag, 15. April 2012

Schokolollis


Wenn es den Frühling draußen schon nicht gibt, dann wenigstens bei uns im Wohnzimmer. Also habe ich bunte Schokolollis gemacht, die etwas Farbe ins Spiel bringen. Ich habe dabei die Förmchen, die es kürzlich bei Tchibo gab, ausprobiert. Im dem Set sind zwei kleine Silikonförmchen, einmal mit Blütenmotiv und einmal mit Herzchen und eine Tüte mit Lollistielen. Die sind zwar etwas kurz, machen aber einen stabilen Eindruck. Solche Spielereien mit verschiedenfarbiger Schokolade sind ja immer etwas aufwändig, weil man die verschiedenen Farben anrühren muss, so dass man sich dafür etwas Zeit nehmen sollte. Zudem muss die Schokolade zwischen den einzelnen Farbgängen jeweils trocknen, damit die Farben nicht ineinander laufen.


Für die Blumen habe ich Schokolade in orange und grün eingefärbt und für die Herzchen in rot und flieder. Hier sieht man, wie die Schokolade nacheinander aufgetragen wird. 


Die Herzchen sind natürlich nach dem gleichen Prinzip gemacht und nachdem die farbige Schicht trocken war, habe ich die Formen einfach mit weißer Schokolade gefüllt. Wichtig ist auch für solche Förmchen, dass die Spritzbeutel, die man nimmt, eine wirklich feine Spitze haben und insgesamt recht schmal sind, damit man gut bis in die Ecken und Kanten kommt. Sonst ist es schwierig, die Schokolade genau zu spritzen.
So sehen die Lollies dann fertig aus.



Mir gefallen sie, richtig schön bunt und fröhlich, da kann mir selbst das trübe Aprilwetter nichts mehr anhaben.
 

Was macht ihr bei dem Wetter, um den Frühling nicht ganz aus den Augen  zu verlieren?



Alles Liebe
Schokolia

Sonntag, 8. April 2012

Osternester und Blaubeerkuchen


Dieses Jahr zu Ostern wollte ich kleine Nester für unsere Familien machen mit Kresseeiern drin. Also Eierschalen, in die Kressesamen gesät wurden. Dafür brauchte ich natürlich einige leere Eierschalen, die möglichst im oberen Drittel geteilt wurden, damit unten genug Platz für Watte und Kresse bleibt. Daher hieß es letzte Woche, einen Kuchen mit möglichst vielen Eiern backen. Gefunden habe ich diesen Rührteig, in dem 5 Eier verarbeitet werden.
Leider habe ich mich zunächst nur über die vielen Eier gefreut, ohne darauf zu achten, dass auch entsprechend viel Mehl benutzt wird. Am Ende hatte ich also eine Riesenschüssel Teig, die verbacken werden wollte.


Ich habe einen runden Kuchen gemacht mit 18 cm Durchmesser und einige kleine Förmchen, die ich dann an Nachbarn und Kollegen verschenkt habe.


Den Kuchen habe ich außerdem mit einer Füllung aus Frischkäse und Blaubeermarmelade gefüllt. Das geht schnell, gibt eine tolle Farbe und schmeckt super. Ich habe dafür 150g Frischkäse mit einem halben Glas, also auch ca. 100-150g Marmelade verrührt. 


Hier kann man nach Geschmack gehen und das Verhältnis nach Belieben anpassen.
Der fertige Kuchen wird mit einem Guss aus weißer Schokolade überzogen und mit Blaubeeren verziert.



Schön, oder? Und lecker obendrein.


Die Kresse habe ich auch gleich letzte Woche in die Eier gesät, damit sie zu Ostern schon rausgewachsen ist und das hat gut geklappt. Passend zu den Ostertagen sind die Eier schön grün und machen sich mit dem Huhn und den Minischokoeiern gut in dem kleinen Nestchen finde ich.


Wie verbringt ihr die Ostertage? Die Lust am Eiersuchen hat bei mir nicht aufgehört, als ich älter wurde und so verstecken der Liebste und ich jedes Jahr gegenseitig Schokoladeneier für uns. Wie macht ihr das? Versteckt ihr Eier oder ist das in euren Familien den Kinden vorbehalten?

Schöne Ostern und alles Liebe
Schokolia

Sonntag, 1. April 2012

Chocolate Snickers Cookies


Letztens hatte ich mal wieder richtige Lust auf Cookies. Die klassischen, die ein bißchen knusprig sind, aber auch weich innen und ein bißchen zäh. Chewy eben. Da kam mir das Rezept für Chocolate Snickers Cookies aus der aktuellen "Lecker Bakery" genau recht. Das Rezept ist für 16 Kekse angegeben, bei mir sind es allerdings gut 20 geworden. Sarah hat das Rezept auch schon probiert und kam auf 17. Mir waren die Kekse groß genug, das kann man also ganz nach der eigenen Vorliebe gestalten. Hier das Rezept:

150g Zartbitterschokolade
200g Mini-Erdnuss-Karamell-Riegel
125g weiche Butter
175g Zucker
etwas gemahlene Vanille (oder Vanillezucker)
Salz
1 Ei (Gr. M)
200g Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Kakao

Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen. Währenddessen die Karamellriegel grob hacken. 


Butter, Zucker, Vanille und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Erst Ei, dann die geschmolzene Schokolade unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und unter die Butter-Schoko-Mischung rühren. Als letzes ca. 2/3 der Karamellriegelstückchen unter den Teig heben.
Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen und zwei bis drei Bleche mit Backpapier belegen. Mit zwei Esslöffeln kleine Teighäufchen auf die Bleche geben, dabei genügend Abstand halten, da die Cookies beim Backen ziemlich in die Breite gehen. Die Häufchen etwas flach drücken und die übrigen Karamellstückchen darauf streuen, leicht andrücken.


Die Cookies nacheinander ca. 10 Minuten backen (mein Ofen hat eher 13-15 Minuten gebraucht, bei Sarah waren die Kekse dann schon dunkel, man sollte sie also wohl im Auge behalten). 


Danach kann der Genuss losgehen, denn die Kekse sind genau so lecker, wie sie aussehen. Die Konsistenz war genau richtig und der Geschmack nussig-schokoladig, genau wie es sein soll. 


Und in ein kleines Tütchen gepackt hat man gleich ein Mitbringsel für den nächsten Familienbesuch.




Alles Liebe
Schokolia
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