Dienstag, 29. Januar 2013

Haferflocken-Rosinen-Cookies


Oh je, schon wieder ist es lange her seit dem letzten Post. Dafür gibt es heute was brandaktuelles. Die Küche riecht sogar noch danach. Leckere, kernige und fruchtige Haferflocken-Cookies mit Rosinen. Ich habe mal wieder den Gummilöffel geschwungen und mich an den Backofen gemacht. Und es war fast wie früher, nur dass ich jetzt einen Gesprächspartner habe. 


Auch wenn sich weite Teile der Unterhaltung auf "aiaiai ...", "krrrr..." und "hl .. hl .. hl" beschränken. Immer noch besser als "uuääähh", was soviel heißt wie "Mama, mir ist der Schnuller rausgefallen" oder "ääöööhh", was bedeutet "Mama, ich bin müde".


Und ich bin vorher auch noch nie vor einem Baby herumgetanzt, habe den Mixer vor dessen Gesicht gehalten und mit begeisterter Stimme "Maja, das ist ein Mixer. Ja, ein Mixer. Genau, ein Mixer ... toll!!" geflötet. Wahlweise können auch Rührstäbe, Eier, Vanille oder Rosinen gegen den Mixer ausgetauscht werden. Ich bin ja froh, dass es keine zwangsweise Videoüberwachung von Privatwohnungen gibt, ansonsten würde mir bestimmt das Wahlrecht entzogen.


So, nun zu den Cookies. Die habe ich nach diesem Rezept gemacht und auch gar nichts daran verändert. Für Kreativität oder ausgefallene, aufwändige Rezepte fehlt es im Moment an Ruhe und Zeit :)
Die Kekse sind aber auch ohne Änderungen genau so, wie sie sein sollen. Außen knurpsig, innen weich und kernig im Biss. 


Der kernige Eindruck entsteht schon beim Mischen des Teiges, der ist nämlich, wenn er fertig ist, ziemlich kompakt und fest, kein Wunder bei den vielen Haferflocken.


Die Kekse sind für das Treffen unseres Lesezirkels und ich bin schon gespannt, wie gut sich dabei über "Eindeutig Liebe" diskutieren lässt.

Alles Liebe
Schokolia

Montag, 3. Dezember 2012

Maja ist da ...

Ruhig ist es geworden hier im Blog ... nicht ohne Grund, denn ich habe ja schon geschrieben, dass der Klapperstorch bei uns Station machen wird. Hat er auch und die wundervolle, süße, unwiderstehliche und einfach perfekte Maja dagelassen. Im Moment beschäftige ich mich daher intensiv mit Windeln wechseln (oft), Küsschen verteilen (noch öfter), mit einem schreien Baby schuckelnd durch die Wohnung laufen (nicht ganz so oft) und Grimassen schneiden (nicht mehr zählbar). Weniger intensiv wird der Backofen genutzt und wenn, dann eher zum Aufbacken von Essbarem, das uns liebe Menschen mitgebracht haben.
Maja ist jetzt schon sechs Wochen alt und einmal habe ich tatsächlich in der Zeit Kuchen gebacken, der Liebste hatte nämlich Geburtstag und sich wie immer Nusskuchen gewünscht. Den gibt es also demnächst hier zu sehen. Nicht den Liebsten natürlich, sondern den Kuchen, den ich natürlich noch aufgemotzt habe.
Heute dreht sich aber alles um das neue Familienmitglied, ich hoffe, es stört Euch nicht, dass es kein Rezept gibt. Statt dessen gibt es heute Fotos "aus dem Nähkästchen".
Hier ein paar mit Maja noch im Bauch. 


Wir haben ein Shooting bei einer Fotografin gemacht und ich bin begeistert von den Bildern. Wenn ihr aus Köln oder Umgebung kommt kann ich Patricia Banczyk nur empfehlen. Es war eine tolle Erfahrung, hat viel Spaß gemacht und ist eine schöne Erinnerung an die Schwangerschaft. Und wer den Blog regelmässig liest, kennt den Frosch bereits aus diesem und diesem Post.


Dies hier ist das Bild, das wir an unserem ersten Morgen im Krankenhaus gemacht haben, nachdem Maja am Vorabend kurz vor sieben geboren wurde. Die nächsten Bilder sind alle nach und nach entstanden im Laufe der letzten Wochen.
 




Dies hier ist das aktuellste Bild, auf dem Maja sowas wie ein Lächeln zeigt. 


Mittlerweile verfolgt sie uns intensiv mit den Augen, wenn wir uns bewegen (seit heute inklusive Kopfdrehung) und wir warten nun gespannt auf das erste Lächeln des Wiedererkennens. Bislang lächelt sie recht wahllos, allerdings nicht mehr nur im Schlaf, wie in den ersten Wochen, sondern auch wenn sie wach ist und sich wohl fühlt. Nur mit uns hat das noch nichts zu tun, wir sind aber guter Dinge, dass sich das noch ändert.
Soviel für heute, das nächste Mal gibt es dann auch wieder Kuchen :)

Alles Liebe
Schokolia

Montag, 1. Oktober 2012

Schoko-Tartes


Das schlechte Gewissen überrollt mich - regelmässig, aber ich ducke mich weg. Meistens zumindest. Aber einen Monat ohne neuen Post ist definitiv zu lang! Und es ist auch nicht so, dass ich nicht mehr backe, die virtuelle Schublade mit Fotos quillt fast über, aber dann verschiebe ich das Bloggen von Tag zu Tag. Meine Gedanken sind woanders, vornehmlich bei meinem nun doch imposanten Bauch. Irgendwann im Oktober werden wir hoffentlich zu dritt sein, wir können also anfangen, die Tage zu zählen. Mittlerweile sind die Vorbereitungen auch ziemlich abgeschlossen, das Babyzimmer ist eingerichtet, die Kleidung gewaschen, der Kinderwagen steht bereit und vorgekochtes Essen ist in der Gefriertruhe. Von uns aus kann es also losgehen, mal abwarten, wie das Baby es sieht und wann es sich auf den Weg macht.
Vorher aber noch ein schokoladiges Rezept, das ich noch in einer Zeit gemacht habe, in der es Johannisbeeren gab. Damit ist es ja bis zum nächsten Sommer vorbei, aber die Schoko-Tartes kommen auch gut ohne Belag aus. Die Küchlein bestehen aus einem Mantel aus Schokoladenteig, der mit einer reichhaltigen Schokoladencreme gefüllt ist. Insgesamt sehr lecker und unbedingt zu empfehlen.


Für 12 Stück braucht ihr:
für den Teig
180g Mehl
20g Kakao
100g Zucker
1 Pr. Salz
1 Eigelb
125 weiche Butter oder Margarine

für die Füllung
300g Zartbitterkuvertüre
400g Schlagsahne
50g weiche Butter
50g Zucker
Vanille
1 Ei
1 Eiweiß

Als erstes wird die Kuvertüre gehackt, zur Seite gestellt und der Ofen auf 180°C (160°C Umluft) vorgeheizt. Für den Teig wird Mehl mit Kakao gemischt, die übrigen Zutaten werden zugefügt und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeitet. Der Teig wird in 12 gleich große Portionen geteilt, jedes Teil wird zu einer Kugel geformt und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis mit ca. 10 cm Durchmesser flach gedrückt. Die Teigtaler werden in die gefetteten Mulden einer Muffinform gelegt, die Form kommt anschließend in den Kühlschrank.


Für die Füllung wird die Sahne in einem kleinen Topf bis kurz vor den Siedepunkt erhitzt, den Topf dann von der Herdplatte nehmen und die gehackte Kuvertüre dazu geben. Unter Rühren wird die Kuvertüre geschmolzen. Während die Schokoladen-Sahne-Masse etwas abkühlt, wird in einer Schüssel die Butter schaumig gerührt, Zucker, Vanille, Ei und Eiweiß werden nach und nach dazu gegeben und untergerührt. Anschließend wird die Schokoladensahne langsam dazu gegeben und ebenfalls untergerührt. Die Füllung wird in die Teigmulden gegeben, anschließend wird alles zusammen etwa 35 Minuten gebacken.

Die Schoko-Tartes etwa 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig am Rand lösen und in der Form vollständig erkalten lassen. Danach nochmals lösen und aus der Form stürzen. 


Ich habe das erste Lösen der Tartes ausgelassen, musste dann aber feststellen, dass die Tartes trotz gut gefetteter Form ziemlich fest saßen, von daher würde ich beim nächsten Mal doch kurz nach dem Backen mit einem Messer am Rand entlang gehen und die Törtchen lösen. Außerdem hatte ich zu viel Füllung, die nicht in die Mulden passte, die habe ich einfach in Silikonmuffinförmchen gefüllt und alleine gebacken. Nach dem Erkalten ist die Füllung griffig genug, so dass man sie auch gut alleine essen kann und schmeckt einfach super.

Wer also Lust auf ein kleines, feines Schokoladenbömbchen hat, ist mit dem Rezept bestens beraten. Handliche Größe, einfach lecker und daher insgesamt eindeutig zum Nachbacken empfohlen.

Alles Liebe
Schokolia
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