Sonntag, 4. Juli 2010

Schokomuffins mit Frischkäse


Die Kombination von Schokolade und Frischkäse ist immer wieder gut. Wer es noch nie probiert hat, kann beispielsweise den Double Chocolate Cheese Muffin von Starbucks versuchen, das ist in meinen Augen die Nummer 1 für diese Zusammenstellung. Oder man backt es gleich selber und nimmt dieses Rezpet.

Heraus kommen total leckere und frische Muffins, die zudem auch noch unkompliziert in der Herstellung sind und ungefähr so aussehen:



Wenn ich dieses Rezpet noch einmal mache, werde ich jedoch keine Spiralen durch die Förmchen ziehen sondern den Frischkäse als Klecks in die Mitte geben. Ich glaube, das sieht schöner aus.



Bei uns gab es diese Muffins während der Fußball WM zu einem Spiel und mit derartiger Untermalung kann die WM meinetwegen auch jedes Jahr stattfinden.

Alles Liebe
Schokolia

Samstag, 3. Juli 2010

Der erste Mißerfolg

Es war ja zu erwarten, aber ich habe mir eigentlich gewünscht, dass der erste Mißerfolg länger auf sich warten lässt.
Zum Geburtstag habe ich mir selber ein schönes Päckchen eines Backzubehörversandhändlers geschenkt, das randvoll war mit Lebensmittelfarben, Zuckerperlen und sowas.  
Sieht toll aus, oder? Wer genau hingesehen hat, sieht dass auf den Zuckerzeugdöschen Preisschilder mit  einer Auszeichnung in englischen Pfund ist (meine Tastatur kennt das Zeichen nicht, ist das normal?). Es ist in vielen Fällen deutlich günstiger, Zubehör in England zu bestellen, was ich vor einiger Zeit auch noch nicht gedacht hätte. Ich wollte natürlich gleich alles ausprobieren, habe mich dann aber für Kekse entschieden, um die Lebensmittelfarben zu testen. Im allerersten Post habe ich ja schon geschrieben, dass die Eiweißglasur, die ich da genommen habe, nicht die optimale Konsistenz hatte. Ich habe mir also diesmal vorgenommen, eine deutlich dickere Glasur für die Umrandungen zu machen und dann eine Glasur, die flüssiger ist, um die Flächen zu füllen. Die Glasur für die Umrandung wollte ich schwarz haben und die andere Glasur sollte in verschiedenen Farben gefärbt werden. Es gibt von der Pastenfarbe, die ich gekauft habe, ungefähr 30 verschiedene Farbtöne (die ich natürlich nicht alle bestellt habe), so dass die Auswahl aber auch so schon schwer gefallen ist.
Ich habe also die unterschiedlichen Glasuren angerührt und nacheinander gefärbt und dann angefangen, mit der schwarzen Glasur die Umrandungen aufzutragen.
Nach dem Trocknen habe ich dann allerdings gemerkt, dass die Glasur total porös geworden ist und beim Anfassen direkt wegbröckelt. Ich habe immer noch keine Idee, warum das genau passiert ist, ich glaube, dass es von zu viel Lebensmittelfarbe kommt. Also, falls jemand eine Idee hat, bin ich ganz Ohr.
Im Endeffekt habe ich zusammen mit meinem Liebsten von allen (!!) Keksen die Glasur wieder abgekratzt. Das Ergebnis sieht so aus:
Lustig ist, dass die Umrandungen trotzdem noch zu sehen sind, das sah dann aus, als wären die Kekse bedruckt worden. Geschmeckt haben sie trotzdem gut, aber eine Enttäuschung war es schon.
So sehen die paar Kekse aus, die ich bunt ausgefüllt habe, hier kann man zum Teil sehr gut sehen, dass die schwarze Farbe in die Innenflächen gebröckelt ist.
Naja, ich hoffe, beim nächsten Mal wird es schöner.

Alles Liebe
Schokolia


Dienstag, 29. Juni 2010

Mein Geburtstag - Teil 3


Dies ist also der dritte Teil meiner Geburtstagstrilogie. Und, was fehlt noch? Natürlich ein richtiger Geburtstagskuchen. Ich meine, Apfelküchlein und ein Muffin-Blumenstrauß ist ja schon mal ein netter Anfang aber irgendwie fehlt auf der Kaffeetafel noch ein Hingucker, finde ich.

Apropos Hingucker, wie gefällt euch dieses kleine Schmuckstück:


Ist der nicht süß? Mein Verlobter hat mich damit um Mitternacht überrascht und ich habe tatsächlich überhaupt nicht mitbekommen, dass er etwas und was er da kurz vorher gemacht hat. Danke Schatz, der Kuchen war wirklich super!

Ich meine, besonders gesund sind diese einzeln verpackten und hoffentlich nicht von kleinen chinesischen Kinden in riesigen Fabriken ohne maschinelle Unterstützung hergestellten Kuchen mit den vielen E-Nummern in der Zutatenliste wahrscheinlich nicht. Aber, unter uns, sie riechen einfach wahnsinnig toll (ein Hoch auf die kakaohaltige Fettglasur). Habt ihr so einen Kuchen mal probiert? Wenn nicht, dann kauft mal einen, wenn euch gerade keiner dabei beobachtet. Und wenn doch, dann sagt einfach, dass eure Freundin Geburtstag hat (wenn ihr Männer seid). Und hin und wieder schmecken sie auch wirklich gut. Nicht jeden Tag, aber einmal im Jahr auf jeden Fall.

Gut, genug vom Fertigkuchen, weiter mit einem kleinen Ratespiel. Was ist das:


Nein, nicht die Wüste Gobi bei schlechter Belichtung, das will mal mein Geburtstagskuchen werden.

So sieht er im Ganzen aus:


In dem Zusammenhang, weil man es gerade so schön auf dem Bild sehen kann, ich kann nur empfehlen, Springformen immer mit Backpapier auszulegen. Es dauert nur 3 Minuten und jeder Kuchen geht nach dem Backen problemlos aus der Form und sauber bleibt die Springform auch weitestgehend. Die Streifen an den Seiten kann man prima mit ein bißchen Butter oder Margarine festkleben. Wichtig ist nur, dass die Seitenstreifen bis auf den Boden gehen, ich lasse immer 1-2 cm überstehen, die ich dann nach unten knicke, so läuft nichts in die Rille in der das Bodenblech verankert wird.

Der Kuchen heißt "Death by Chocoloate" und ist nach diesem Rezept gemacht. Am Ende sah er so aus: 



Ich habe das erste Mal eine richtige Torte gemacht, also irgendwas mit Füllung in der Mitte und Frosting außen rum und ich habe den Eindruck, das kann man sehen. Die Trüffelmasse auf dem Kuchen sieht ziemlich unordentlich aus und ich möchte nicht behaupten, dass das so soll. Naja, so habe ich zumindest einen Grund, den Kuchen noch einmal zu machen, denn geschmeckt hat der richtig gut. Fast wie der Chocolate Truffle Cake bei Starbucks, falls den jemand kennt. 

So sieht der Kuchen übrigens von innen aus:



  
Alles Liebe
Schokolia

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