Montag, 11. Februar 2013

Zitronenkuchen


Im Moment komme ich ja nicht so regelmässig zum Backen, außerdem muss ich mal langsam kuchentechnisch kürzer treten, um die Reste der Schwangerschaft in den Griff zu kriegen (hat da jemand gute Tips, mein Körper scheint sich nicht von den Reserven lösen zu wollen ...), daher werden jetzt ein paar ältere Posts aus der Schublade geholt, die ich noch nicht gebloggt habe.
Ich mag zwischendurch ganz gerne Klassiker der Kindheit, so zum Beispiel diesen Zitronenkuchen, den ich schon mehrfach gemacht habe. 


Er ist ratzfatz fertig und schmeckt einfach super. Nicht so trocken, wie ich Zitronenkuchen in Erinnerung habe, sondern fruchtig und saftig, einfach gut.
Und passend dazu gibt es das Ergebnis der letzten Mutterschutzwochen vor der Geburt. Man wird ja mit wachsendem Bauch nicht mobiler, also waren die guten alten Handarbeiten angesagt. Und nebenbei stricke und häkele ich mittlerweile wieder sehr gerne, auch wenn ich mir dabei etwas altbacken vorkomme. Komisch, wo es doch gerade wieder en vouge ist.
 

Maja hat dadurch auf jeden Fall etliche Mützchen und einige Stofftiere abgestaubt, eine total schöne, quietschbunte Krabbeldecke und eben dieses Bienchenmobile. Das habe ich recht früh gemacht, als der Name noch gar nicht richtig feststand, aber jetzt passt es natürlich prima. Und Maja mag ihre Bienchen sehr gerne. Die waren das erste, was sie für uns sichtbar fixiert hat. 


Ich glaube, es liegt an den lachenden Gesichtern ...

Köln steht derzeit ja Kopf und wir dürfen da natürlich nicht fehlen. Ich selber habs nicht so mit Karneval, aber Maja scheint infiziert worden zu sein:


Alaaf und alles Liebe
Schokolia

Dienstag, 29. Januar 2013

Haferflocken-Rosinen-Cookies


Oh je, schon wieder ist es lange her seit dem letzten Post. Dafür gibt es heute was brandaktuelles. Die Küche riecht sogar noch danach. Leckere, kernige und fruchtige Haferflocken-Cookies mit Rosinen. Ich habe mal wieder den Gummilöffel geschwungen und mich an den Backofen gemacht. Und es war fast wie früher, nur dass ich jetzt einen Gesprächspartner habe. 


Auch wenn sich weite Teile der Unterhaltung auf "aiaiai ...", "krrrr..." und "hl .. hl .. hl" beschränken. Immer noch besser als "uuääähh", was soviel heißt wie "Mama, mir ist der Schnuller rausgefallen" oder "ääöööhh", was bedeutet "Mama, ich bin müde".


Und ich bin vorher auch noch nie vor einem Baby herumgetanzt, habe den Mixer vor dessen Gesicht gehalten und mit begeisterter Stimme "Maja, das ist ein Mixer. Ja, ein Mixer. Genau, ein Mixer ... toll!!" geflötet. Wahlweise können auch Rührstäbe, Eier, Vanille oder Rosinen gegen den Mixer ausgetauscht werden. Ich bin ja froh, dass es keine zwangsweise Videoüberwachung von Privatwohnungen gibt, ansonsten würde mir bestimmt das Wahlrecht entzogen.


So, nun zu den Cookies. Die habe ich nach diesem Rezept gemacht und auch gar nichts daran verändert. Für Kreativität oder ausgefallene, aufwändige Rezepte fehlt es im Moment an Ruhe und Zeit :)
Die Kekse sind aber auch ohne Änderungen genau so, wie sie sein sollen. Außen knurpsig, innen weich und kernig im Biss. 


Der kernige Eindruck entsteht schon beim Mischen des Teiges, der ist nämlich, wenn er fertig ist, ziemlich kompakt und fest, kein Wunder bei den vielen Haferflocken.


Die Kekse sind für das Treffen unseres Lesezirkels und ich bin schon gespannt, wie gut sich dabei über "Eindeutig Liebe" diskutieren lässt.

Alles Liebe
Schokolia

Montag, 3. Dezember 2012

Maja ist da ...

Ruhig ist es geworden hier im Blog ... nicht ohne Grund, denn ich habe ja schon geschrieben, dass der Klapperstorch bei uns Station machen wird. Hat er auch und die wundervolle, süße, unwiderstehliche und einfach perfekte Maja dagelassen. Im Moment beschäftige ich mich daher intensiv mit Windeln wechseln (oft), Küsschen verteilen (noch öfter), mit einem schreien Baby schuckelnd durch die Wohnung laufen (nicht ganz so oft) und Grimassen schneiden (nicht mehr zählbar). Weniger intensiv wird der Backofen genutzt und wenn, dann eher zum Aufbacken von Essbarem, das uns liebe Menschen mitgebracht haben.
Maja ist jetzt schon sechs Wochen alt und einmal habe ich tatsächlich in der Zeit Kuchen gebacken, der Liebste hatte nämlich Geburtstag und sich wie immer Nusskuchen gewünscht. Den gibt es also demnächst hier zu sehen. Nicht den Liebsten natürlich, sondern den Kuchen, den ich natürlich noch aufgemotzt habe.
Heute dreht sich aber alles um das neue Familienmitglied, ich hoffe, es stört Euch nicht, dass es kein Rezept gibt. Statt dessen gibt es heute Fotos "aus dem Nähkästchen".
Hier ein paar mit Maja noch im Bauch. 


Wir haben ein Shooting bei einer Fotografin gemacht und ich bin begeistert von den Bildern. Wenn ihr aus Köln oder Umgebung kommt kann ich Patricia Banczyk nur empfehlen. Es war eine tolle Erfahrung, hat viel Spaß gemacht und ist eine schöne Erinnerung an die Schwangerschaft. Und wer den Blog regelmässig liest, kennt den Frosch bereits aus diesem und diesem Post.


Dies hier ist das Bild, das wir an unserem ersten Morgen im Krankenhaus gemacht haben, nachdem Maja am Vorabend kurz vor sieben geboren wurde. Die nächsten Bilder sind alle nach und nach entstanden im Laufe der letzten Wochen.
 




Dies hier ist das aktuellste Bild, auf dem Maja sowas wie ein Lächeln zeigt. 


Mittlerweile verfolgt sie uns intensiv mit den Augen, wenn wir uns bewegen (seit heute inklusive Kopfdrehung) und wir warten nun gespannt auf das erste Lächeln des Wiedererkennens. Bislang lächelt sie recht wahllos, allerdings nicht mehr nur im Schlaf, wie in den ersten Wochen, sondern auch wenn sie wach ist und sich wohl fühlt. Nur mit uns hat das noch nichts zu tun, wir sind aber guter Dinge, dass sich das noch ändert.
Soviel für heute, das nächste Mal gibt es dann auch wieder Kuchen :)

Alles Liebe
Schokolia
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