Sonntag, 12. Dezember 2010

Weihnachtsbaumlebkuchen


So, endlich hat die Weihnachtsbäckerei auch bei mir angefangen und was darf natürlich auf keinem Plätzchenteller fehlern?
Richtig, Lebkuchen!
Das sind also meine ersten Weihnachtsplätzchen in diesem Jahr und ich habe auch gleich die richtige Verpackung für sie gefunden. Oder worin sind Lebkuchen besser aufbewahrt als in einem Knusperhäuschen?
Ja, man mag es "Kitsch" nennen und damit wahrscheinlich auch Recht haben, aber ich mag sowas zu Weihnachten. Ich finde, Weihnachten darf ruhig auch kitschig sein, denn kitschig ist immer noch besser als wild blinkende Sterne im Fenster, die aussehen, als hätten sie (oder der Besitzer?) ein schwerwiegendes Drogenproblem.
So, Lebkuchen ins Häuschen, fertig. 


Wobei, so richtig überzeugen kann es mich noch nicht. Natürlich, es fehlt noch eine schöne dicke Schicht Schokolade. Was sind schon Lebkuchen ohne Schokolade. Ach so, in dem Zusammenhang würde ich gerne eine kleine Umfrage stellen: Welche Lebkuchen mögt ihr lieber: Die runden Elisenlebkuchen auf Oblaten oder die schokoladeüberzogenen Herzen, Sterne, Brezeln (oder welche Form auch immer ...).  Ich habe dazu eine Umfrage auf der linken Seite eingerichtet und ich bin schon sehr auf das Ergebnis gespannt.


Die Elisenlebkuchen esse ich ja prinzipiell keinem weg, dafür sorge ich bei den Lebkuchen mit Schokolade aber schnell dafür, dass die mir nicht weggegessen werden, wenn ihr versteht, was ich meine.


Und ich finde, die Kekse sehen mit Schokolade gleich viel anziehender aus. Aber es gefällt mir immer noch nicht abschließend.
Hm, was haltet ihr noch von Weihnachtsbäumen? Gute Idee, oder nicht? Habe ich auch gedacht und fleissig Bäumchen auf die Lebkuchen gemalt. In dem Zusammenhang ist mir aufgefallen, dass meine Begabung bei anderen Formen liegt. 


Herzen kann ich eindeutig besser. Also, wenn einer von euch einen guten Weihnachtsbaummalkurs (malen mit Schokolade wäre schön, ist aber kein Muss) kennt, würde ich mich über einen Tip freuen.


Als letztes noch schnell ein paar Kugeln in den Baum und fertig ist der Tannenbaumlebkuchen. Und sie sind so lecker, wie sie aussehen ...

Alles Liebe
Schokolia


P.S. Falls ihr die Lebkuchen nachbacken möchtet:

175g Honig
75g Zucker
25g Butter
300g Mehl
10g Lebkuchengewürz
1 EL Kakaopulver
1/2 Päckchen Backpulver
1 Ei (Gr. M)


  • Honig, Zucker und Butter unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Abkühlen lassen.
  • Mehl, Gewürz, Kakao und Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Ei und Honigmischung hinzufügen und verkneten.
  • Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und Formen ausstechen.
  • bei 175°C (Umluft 155°C / Gas Stufe 2) ca. 10 Minuten backen, dann nach Belieben dekorieren.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Geburtstagskuchen


Ab wann ist man eigentlich offiziell alt? Ich glaube, das ist eine Frage des persönlichen Standpunktes, aber bevor ich mich hier zu weit aus dem Fenster lehne, will ich das lieber nicht weiter vertiefen. Auf jeden Fall ist man nie zu alt für einen Geburtstagskuchen, habe ich festgestellt. Eigentlich hatte ich dieses Jahr keine Zeit, um einen Geburstagskuchen für meinen Liebsten zu backen, aber die enttäuschte Miene, als er es auch endlich gemerkt hat (am Vortag), hat mich dazu veranlasst, mir den folgenden Nachmittag frei zu nehmen und doch noch schnell einen Kuchen zusammen zu schustern. Aufregend ist es nicht geworden, das war klar, aber was den Geburtstagskuchen angeht, ist mein Deckel sowieso eher anspruchslos. Er mag am liebsten Nusskuchen, den ich allerdings überhaupt nicht mag und daher auch nur genau einmal im Jahr backe. Überraschungen werden sowieso überbewertet, muss ich in dem Zusammenhang mal feststellen.


Es ging also aus dem Büro fix nach Hause mit einem kleinen Umweg durch den Supermarkt, dann schnell die Zutaten zusammenrühren und rein in den Ofen. Während der Kuchen backt noch schnell die äußerst männlichen pinkfarbenen Kerzen raussuchen und die Schokolade für den Guss schmelzen.


Die kleinen Gugelhupfe (es gibt so viele Leute, die "Gugelhupf Plural" googeln, dass das als Auswahl gleich angezeigt wird ... probiert es aus) waren nach 15 min schon fertig und wurden kurz danach mit der Schokolade begossen. Nach kurzer Wartezeit zieht die Schokolade an und die Kerze kann angebracht werden.


Währenddessen immer ein prüfender Blick auf die Uhr, wann mit der Ankunft des Geburtstagskindes zu rechnen ist - fertig soll die kleine Überraschung ja schließlich sein.
Auf die Empfindlichkeit der Schokolade konnte ich daher keine große Rücksicht nehmen und es musste die "Schockkühlung" auf dem Balkon herhalten, die ich sonst eigentlich zu vermeiden versuche.


Endlich war auch der große Kuchen fertig und während der auch abkühlte, habe ich schon mal die Geburtstagstafel vorbereitet und die Geschenke zurecht gelegt. Als Bewacher des Kuchens habe ich diese beiden Gesellen gefunden, sind die nicht putzig?


Nachdem der Kuchen abgekühlt war, bekam auch er eine dicke Schicht Schokolade und bunte Zuckerperlen als Verzierung.


Für einen spontanen Geburtstagskuchen auf die Schnelle sieht es gar nicht schlecht aus, oder? Und ich habe mir sagen lassen, dass er ausserdem auch noch gut geschmeckt hat, was will man also mehr?

Ich kann euch sagen, was ich mehr wollte: einen Adventskalender!! Mein Liebster hat so praktisch Geburtstag, dass ich an dem Tag in der Regel (und wenn ich die drei Tage vorher brav war) auch beschenkt werde und zwar bekomme ich dann - wie mein Mann von mir - einen Adventskalender. Dieses Jahr sind es zwei Hüttenstiefel, in denen lauter kleine Päckchen sind.
Das ist doch eine niedliche Idee, oder?  (Danke, Schatz :-) )







Und die Schuhe sind so geschmackvoll, wie schade, dass die nicht für draußen geeignet sind ... vor allem die Bömmel sind einen zweiten Blick wert, finde ich.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine angenehme Adventszeit!
Ach so, wer den Kuchen nachbacken möchte, findet hier das Rezept. Der Kuchen soll mit jedem Tag saftiger werden, dazu kann ich aber nichts sagen, so lange hat er nicht durchgehalten.

Alles Liebe
Schokolia

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Cake Pops ... ich hab's getan!!


Ihr kennt bestimmt alle die Seite von Bakerella, oder? Wenn nicht, geht es hier weiter. Bakerella hat die Cake Pops berühmt gemacht, die mittlerweile ein ganzes Kochbuch füllen. Die Dinger sehen auch einfach entzückend aus, oder?

Ich habe schon lange vorgehabt, sie auch einmal zu machen und jetzt hat sich eine Gelegenheit ergeben. 


Bei mir fängt die Sache mit einigen Muffins an, die ich nach diesem Rezept gemacht habe. An den Muffins kann man dann so richtig seine Aggressionen auslassen, denn sie werden gleich nach dem Abkühlen wieder zerstört und in kleine Brösel zerkleinert. 


Ja, ich zerquetsche Dich, Du kleiner Muffin, bis nur noch Staub von Dir übrig ist. Oh, da ist es wohl gerade mit mir durchgegangen. Jetzt bin ich auf jeden Fall entspannter, das muss ich mir merken

.
Also, weiter geht es mit den Bröseln und einer Ganache aus weißer Schokolade. Ich habe je 100g Sahne und Schokolade genommen. Hier findet ihr übrigens einige interessante Informationen über die Herstellung von Ganache sowie die Mengenverhältnisse je nach Verwendung.

Aus der Masse habe ich anschließend kleine Kugeln gerollt und sie auf Backpapier abgelegt. 


Nach 15 Minuten im Gefrierschrank waren die Kugeln fest und die Ganache hat angezogen. Ich habe Schaschlikspieße zunächst in flüssige Schokolade getaucht und dann in die Kugeln gesteckt. 


Dies macht man so lange, bis man den Cake Pop vor lauter Spießen nicht mehr sieht und lässt es anschließend wieder im Kühlschrank fest werden. Dadurch erreicht man, dass die Kugeln nicht von den Spießen rutschen, wenn man sie später in die flüssige Schokolade taucht.

Später taucht man die Spieße mit den Kugeln in flüssige Schokolade (ja ja, das war zu erwarten, ich weiß). Die Schokolade kann dabei beliebig eingefärbt werden. Ich habe diesmal neue Farben ausprobiert, die ich mir auf der Tortenshow in Hamburg besorgt habe. 

Tja, jetzt wollte ich hier einen Link zu den Farben einstellen, weil ich wirklich angetan bin von den Farben. Sie verteilen sich in der Farbe gut, färben gut und gleichmässig und sollen sowohl in Icing als auch in Schokolade funktionieren. Die eierlegende Wollmilchfarbe also. Aber, oh Schreck, was muss ich da feststellen? Ich habe eine Visitenkarte des Shops mitgenommen, aber die Internetadresse kann nicht geöffnet werden. Es geht um www.orchardproducts.co.uk. Liebe Torten-Talkerinnen, hat vielleicht jemand auch etwas an dem Stand gekauft und eine andere Internetadresse? Es war der Stand im ersten Stock auf der rechten Seite vom Eingang aus gesehen. Leider ist das Ausstellerverzeichnis auch nicht mehr auf der Seite der Tortenshow vorhanden, so dass ich auch darüber nicht fündig wurde. Es wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte.... Danke schonmal :o)



Ich habe einige Zuckerteilchen auf die Pops geklebt, bevor die Schokolade trocken war und da das ganze - wie immer - länger gedauert hat als gedacht, musste ich zwischendurch eins der kleinen süßen Bällchen anknabbern.  


Tja, was sagt ihr zum Endergebnis?
Rund? Ja! Auf Spießen? Ja! Bunt? Ja! Lecker? Natürlich (glaubt es einfach)! Es muss sich also um Cake Pops handeln ... juhu ... es ist vollbracht! Ich bin endlich in den Kreis der Cake Popper eingetreten - oder heißt es Cake Popser?. 
Ich gebe zu, den Titel würd ich mir auch nicht auf 'ne Jacke sticken lassen.

Also, ich knacke jetzt noch einen, was macht ihr?

Alles Liebe
Schokolia
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