Sonntag, 19. Dezember 2010

Spekulatius


Ich habe das erste Mal versucht, Spekulatius selber zu machen. Und warum? Weil mir das Bild bei Chefkoch so gut gefallen hat. Ja genau, die runden Cookies mit dem eingeprägten Weihnachtsbaum. Wäre das Bild bei einem anderen Rezept gewesen, hätte ich das andere Rezept gemacht ... ich bin so leicht zu beeinflussen, stelle ich immer wieder fest. Und wer weiß das auch schon? Richtig, Ikea. Oder seid ihr schonmal bei Ikea rausgekommen und habt überhaupt nichts gekauft? Nicht mal eine 100er Packung Teelichte aus Verzweiflung, weil ihr sonst grad nichts gefunden habt, was euch angesprochen habt? Seid ehrlich!
Ich kenne nur einen Menschen, den ich tatsächlich dabei gesehen habe, wie er nichts gekauft hat (denn wenn ich das nicht gesehen hätte, hätte ich das auch nicht geglaubt), aber ich verrate 
nicht, wer das ist. Ätsch ...


So, zurück zum Thema, das Rezept habe ich mir angesichts des schönen Bildes gar nicht genauer angesehen, bei der Teigherstellung war ich allerdings doch erstaunt, dass so viel Mehl in den Teig kommt. Er war auch ziemlich bröselig und ich war schon gespannt, wie er nach dem Kühlen sein würde. Er war erst kalt und hart und dann warm und bröselig. Mit anderen Worten, ausrollen fand der doof. Oder ich hab was falsch gemacht (was denn??). Ich habe den also ziemlich überreden müssen, sich mal ausrollen zu lassen und nicht gleich überall zu reissen. 


Gibt es hier Spekulatiuskenner? Ist das normal?
Naja, für die Schwierigkeiten sehen die Kekse ziemlich süß aus, oder? Die Ausstecher habe ich vorgestern auf dem Weihnachtsmarkt gefunden, wie praktisch ... und sie schmecken auch wirklich wie Spekulatius, sehr lecker ... und haben im Mund auch eine andere Konsistenz als normale Butterkekse.

Alles Liebe
Schokolia

Samstag, 18. Dezember 2010

Karamellkekse


So, diesmal ein ganz kurzer Posteintrag, weil diese Kekse so einfach in der Herstellung sind, dass ich mir die Bilder gespart habe.

Hier ist das Rezept für diese köstlichen knurpsigen Karamellkekse, die so schmecken wie die Kekse, die man in der Regel zum Kaffee dazu bekommt. Ich habe nur zwei Dinge zu dem Rezept anzumerken.


1. Die Backzeit ist etwas großzügig angegeben, nach den 15 Minuten war eines der drei Bleche schon sehr dunkel ein paar wenige Kekse habe ich leider aussortieren müssen. Also lieber erstmal 10 Minuten backen. Die Temperatur bei mir war 160°C
2. Mein Liebster war total begeistert und hat gleich alle anderen Kekse stehen lassen und sich zwölf Dosen dieser Sorte gewünscht. Das finde ich praktisch, weil diese Kekse so einfach sind und so schnell gemacht sind (das sage ich ihm natürlich nicht, um meine Verhandlungsposition für Gegenleistungen nicht zu verschlechtern).

Alles Liebe
Schokolia

Freitag, 17. Dezember 2010

Zimtkringel


Kürzlich habe ich von einer anderen Torten-Talkerin einen interessanten Tip gelesen, die einen Teigrest auf interessante Weise verarbeitet hat. Ich frage mich zwar, ab wann man anfängt, von Resten zu sprechen, dennoch haben mir die Kekse so gut gefallen, dass ich sie gleich ausprobieren wollte.


Ich habe also einen einfachen Keksteig gemacht, ihn dünn ausgerollt und mit weicher Butter bestrichen. Dann habe ich eine Zucker-Zimt-Mischung auf dem Teig verteilt und ihn von der breiten Seite her aufgerollt. 


Die entstandene Rolle habe ich eine Weile in den Kühlschrank gelegt, bis sie wieder fest war und anschließend in Scheiben geschnitten.



Sehen die Zimtkringel nicht total lecker aus? Und sie sind so einfach herzustellen, das geht schnell mal zwischendurch ... also, ihr Nichtbäcker, es gibt keine Entschuldigung mehr :-)



Alles Liebe
Schokolia
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